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Industriekletterer hatten den Wasserturm im vergangenen Jahr genau unter die Lupe genommen, um die Schäden zu inspizieren. Foto: t&w
Industriekletterer hatten den Wasserturm im vergangenen Jahr genau unter die Lupe genommen, um die Schäden zu inspizieren. Foto: t&w

Wasserturm braucht Pflege

ca Lüneburg. So dicke wie befürchtet kommt es nicht: Der Wasserturm weist weniger Schäden auf, als Gutachter prognostiziert hatten. Im vergangenen Juli waren die Kosten der Instandsetzung auf bis zu eine Million Euro geschätzt worden. Nun dürften Arbeiten wohl für einen Bruchteil der Summe erledigt werden. Entsprechende LZ-Informationen bestätigt Rüdiger Hedde vom Trägerverein. Er warte noch auf die Expertise.

In der Vergangenheit hatte das Lüneburger Wahrzeichen mit Wassereinbrüchen zu kämpfen. Daraufhin hatten sich Fachleute den Turm angeschaut und festgestellt, dass es unter anderem Schäden an den Fugen des Mauerwerks gebe. Auch die Durchlüftung an den Erkern des Turmes ließe zu wünschen übrig. Einige kleinere Arbeiten erledigten Maurer bereits im vergangenen Sommer.

Zudem ließen Hedde und seine Mitstreiter im November Industriekletterer den Turm inspizieren. Sie schauten sich die Außenhaut genau an. Inzwischen liegen erste Ergebnisse der Schäden vor, vor allem für den Kopf des 56 Meter langen Lulatschs. Danach soll eine defekte Zinne an der Spitze ausgetauscht werden. Auch erhalten Putzelemente einen neuen Anstrich, um feine Risse abzudichten.

Genauere Beschreibungen für den Kubus fehlten noch, eine schriftliche Analyse liegt nicht vor. Doch Hedde geht nach den Gesprächen mit den Kletterern davon aus, dass die Schäden überschaubar sind. Er hofft, bald ein genaueres Bild zu haben, um abzuschätzen, welche Arbeiten nötig sind und ob der Turm eingerüstet werden muss. Die neuesten Entwicklungen will er den Vereinsmitgliedern auf einer Versammlung am 10. März vorstellen.