Mittwoch , 28. September 2016
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Sanierung der Wandrahmbrücke: Bereits in der Nacht zum Sonnabend beginnen die Arbeiten, um die Vollsperrung einzurichten. Foto: hansestadt lüneburg
Sanierung der Wandrahmbrücke: Bereits in der Nacht zum Sonnabend beginnen die Arbeiten, um die Vollsperrung einzurichten. Foto: hansestadt lüneburg

Wandrahmbrücke: Sanierung hat begonnen +++ mit Verkehrshinweisen und Video

sp Lüneburg. Rund 30.000 Autos rollen täglich über die Willy-Brandt-Straße als ein Teil des Lüneburger Stadtrings. Und vermutlich ist nur den wenigsten Fahrerinnen und Fahrern währenddessen überhaupt bewusst, dass sie dort über ein Brückenbauwerk fahren, nämlich die Wandrahmbrücke. Inzwischen ist die vor 60 Jahren errichtete Querung über die Ilmenau dringend sanierungsbedürftig, schon seit dem vergangenen Frühjahr gilt eine Tonnen-Beschränkung für Lkw. Von kommenden Sonnabend, 20. Februar 2016, wird die Brücke komplett gesperrt, nach und nach abgetragen und neu aufgebaut – Autofahrer, aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger müssen für die nächsten Monate auf andere Strecken ausweichen. Auch Busse sind betroffen, vor allem die Überlandlinien. Die Bauzeit für das mit 3,5 Mio. Euro veranschlagte Projekt dauert bis zum Advent.

Bereits in der Nacht zum Sonnabend beginnen die Arbeiten, um die Vollsperrung einzurichten. Sonnabendmorgen um 7 Uhr geht auf der Strecke dann nichts mehr – erste Bewährungsprobe für alle, die zum Wochenendeinkauf starten.

Wer irgend kann, sollte den ganzen Bereich großräumig umfahren und dafür am besten die Ostumgehung nutzen!

Wer gar nicht umhin kann, näher an die Baustelle heranzufahren, sollte Folgendes wissen: Wer aus südlicher Richtung kommt (z.B. Melbeck, Uelzen, Universität), kann an der Kreuzung Stresemannstraße / Friedrich-Ebert-Brücke auch nur noch in diese beiden Straßen abbiegen, geradeaus folgt die Sperrung. Wer aus nördlicher Richtung über die Schießgrabenstraße heranfährt (z.B. Adendorf, Filmpalast), kommt spätestens beim Museum nicht mehr geradeaus weiter. Beschilderungen weisen auf die Vollsperrung hin – die empfohlene Ausweichstrecke führt über die Dahlenburger Landstraße, die Theodor-Heuss-Straße, die Konrad-Adenauer-Straße und Friedrich-Ebert-Brücke bzw. in umgekehrter Richtung. Um den Verkehrsfluss auf dieser Strecke weitgehend zu erleichtern, werden die Ampelschaltungen entsprechend angepasst. Mit Staus ist dennoch, vor allem in der ersten Zeit der Umstellung, zu rechnen.

Grafik: ck
Grafik: ck
Die wichtigsten Hinweise auf einen Blick:

    • Wer kann, umfährt den gesamten Bereich am besten großräumig über die Ostumgehung.
    • Wer näher an den Bereich heranfahren muss, hat das beste Durchkommen über die Strecke Friedrich-Ebert-Brücke, Theodor-Heuss-Allee, Konrad-Adenauer-             Straße und Dahlenburger Landstraße bzw. umgekehrt. Dort werden die Ampelschaltungen entsprechend angepasst.
    • Autofahrer, die zum Bahnhof wollen, gleich aus welcher Richtung, fahren am besten über die Dahlenburger Landstraße.
    • Auch Berufsschüler sollten ab Montag die Berufsschule über die Dahlenburger Landstraße anfahren.
    • Ob Museum, Schröders Garten, Kleingärten oder DRLG – alle Einrichtungen bleiben auch weiterhin erreichbar.
    • Auch Radfahrer müssen Umleitungen nutzen, dabei helfen die neuen Wege-Verbindungen am Lösegraben-Wehr und über die neue Brücke zwischen Ilmenaugarten und Friedrich-Ebert-Brücke sowie am Wasserturm. Die offizielle Umleitungsroute für Radfahrer führt über die Altenbrückertorstraße zur Haagestraße, Roten Straße, Barckhausenstraße und ganz hinten über die Querung zum Amselweg.
    • Die Uni-Buslinie 5001 fährt über Am Sande, Feldstraße, Rote Bleiche, es kommt zu geringfügigen zeitlichen Verzögerungen, aber ohne Fahrplanänderung.  Auch auf den übrigen Stadtbus-Linien kann es aufgrund stockenden Verkehrs zu Verspätungen kommen, bis sich alles eingespielt hat.
    • Vor allem bei den Überlandlinien sind einige Änderungen zu erwarten, die von der Busgesellschaft KVG bei Bedarf  noch gesondert kommuniziert werden. Hier gilt besonders: Buskunden sollten auf die Aushänge an ihren Haltestellen achten.
    • Buskunden können sich auch auf der Internetseite der KVG informieren oder bei Unsicherheiten direkt nachfragen in der Zentrale in Lüneburg unter Telefon (04131) 88-070
    • Sonstige Infos / Umleitungsstrecken für Pkw und Radfahrer zum Ansehen finden Sie hier.
    • Das Bürgertelefon der Hansestadt Lüneburg ist wie üblich zu erreichen unter Tel. (04131) 309-3100

Die wichtigsten Daten zum Bau:

    • Bis Ostern: Einrichten der Baustelle und Abriss der alten Brücke
    • Bis Anfang Juni ca.: Betonarbeiten für Fundamente und Widerlager, parallel werden die Stahlträger für die Brücke angefertigt und vor Ort vormontiert.
    • Bis etwa August: Oberbau, das heißt Einbau der Stahlträger und der Fertigteile aus Stahlbeton.
    • Bis zum Abschluss der Arbeiten (voraussichtlich vor dem 1. Advent) sind viele kleine, aber zeitaufwändige Arbeiten nötig, wie Abdichtung, Aufbau des Geländers, Anschluss der Versorgungsleiten etc.
    • Gesamtkosten: rund 3,5 Mio. Euro, davon 60 Prozent als Zuschuss vom Land Niedersachsen.