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Leuphana Konferenzwoche

Leuphana Konferenzwoche 2016: Wie wollen wir 2030 leben?

lz Lüneburg. Wie wollen wir 2030 leben? Diese Frage stellen sich rund 1.500 Studierende der Leuphana Universität Lüneburg während der Konferenzwoche 2016. Gemeinsam mit Gästen aus ganz Deutschland diskutieren sie vom 23. bis zum 25. Februar 2016 über gesellschaftliche  Verantwortung in Zeiten des Wandels. Die Studierenden begegnen unter anderem der Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard, dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, und dem Klima-Diplomaten Lutz Morgenstern.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Leuphana Konferenzwoche in diesem Jahr mit dem Wettbewerb „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“. Studierende haben gemeinsam mit Bürgern Visionen für ein nachhaltiges Lüneburg im Jahr 2030 entworfen. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sie in der Ausstellung Zukunftspfade und in der Zukunftsarena mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge kennenzulernen und zu diskutieren.

„Einwanderungsland Europa: Wie begegnet Lüneburg der Welt?“ lautet die Leitfrage des zweiten Konferenz-Schwerpunkts. Was sind die Herausforderungen für die Demokratie? Inwieweit stellen die Fluchtbewegungen die Frage nach der Gerechtigkeit? Und wie hängen sexualisierte Gewalt und Rassismus zusammen? Darüber debattieren unter anderem der Aktionskünstler Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit, die  Landtagsabgeordnete Filiz Polat und die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Lohaus.

Der digitale Wandel bildet einen dritten inhaltlichen Schwerpunkt. Wie werden wir 2030 arbeiten? fragen sich Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, und Oliver Suchy vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Das Spannungsfeld zwischen Überwachung und Selbstbestimmung erkundet Peter Schaar, der langjährige Bundesbeauftragte für Datenschutz.

Hintergrund

Auf der Konferenzwoche stellen die Studierenden ihre Projektarbeiten aus dem Leuphana Semester vor – der Universität und der ganzen Stadt. In über 50 verschiedenen Projektseminaren des Studienmoduls „Wissenschaft trägt Verantwortung“ kreierte der Forschungsnachwuchs gemeinsam mit den Lehrenden mehr als 300 Programmpunkte.

Das Spektrum reicht von Podiumsdiskussionen über Workshops bis zu einzelnen Präsentationen. Renommierte Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft treten in einen Dialog mit den Studierenden und geben Einblicke in ihre Arbeit. Die Erstsemester-Studierenden aller Fachrichtungen gestalten die Konferenzwoche als Abschluss des Leuphana Semesters. Es folgt einem in Deutschland besonderen interdisziplinären Konzept. Die vier Module „Wissenschaft trägt Verantwortung“, „Wissenschaft nutzt Methoden“, „Wissenschaft lehrt Verstehen“ und „Wissenschaft hat Grenzen“ vermitteln ihnen den Einstieg in die Wissenschaft. Sie erhalten Einblicke in andere Fachbereiche, setzen sich mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinander und erlernen so die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Konferenzwoche zu Themen nachhaltiger Entwicklung bildet den Höhepunkt des Leuphana Semesters.

 

 

2 Kommentare

  1. Wann wird dieses unsägliche „Leuphana-Semester“ endlich eingestampft, es ist nämlich der letze Sch…!
    Ich habe mich schon mit vielen Studenten darüber unterhalten, und noch keinen getroffen der dem Kram etwas positives abgewinnen konnte. Der Tenor geht eher Richtung Zeitverschwendung!
    Aber , naja, solange die Uni- und Stadtoberen sich damit beweihräuchern können…

  2. Es ist wahrlich Zeitverschwendung… bei einem Wechsel der Universität wird das „Leuphana“ Semestern nirgends anerkannt, warum auch?! Es hat mit dem gewählten Studiengang absolut nix zu tun…. Viele sind von dem Leuphana Konzept abgeschreckt und brechen das Studium sogar ab, aber es soll wohl auch der Sinn dahinter stecken, dass genügend Studenten aussortiert werden. Heideharvart? Wäre sie gerne….