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Dringend sanierungsbedürftig sind die Sporthallen in Kaltenmoor. Nun kommt grünes Licht aus Berlin: Die Stadt bekommt finanzielle Unterstützung vom Bund. Foto: A/t&w
Dringend sanierungsbedürftig sind die Sporthallen in Kaltenmoor. Nun kommt grünes Licht aus Berlin: Die Stadt bekommt finanzielle Unterstützung vom Bund. Foto: A/t&w

Vier Millionen Euro für Sporthallen in Kaltenmoor

ahe Lüneburg. Noch vor drei Monaten waren es nur Hoffnungen auf den Geldregen aus Berlin, nun haben sie sich erfüllt: Die Stadt Lüneburg erhält vier Millionen Euro für die Sanierung ihrer Sporthallen in Kaltenmoor. Die Hallen sind seit Jahren sanierungsbedürftig, auch ein Neubau war immer wieder im Gespräch. Der aber wäre deutlich teurer, hatte die Verwaltung argumentiert.

Die frohe Kunde aus Berlin, überbracht von den Lüneburger Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze (SPD) und Eckhard Pols (CDU), löst bei Stadtbaurätin Heike Gundermann Freude aus — auch wenn der offizielle Bescheid noch nicht vorliege. „Das ist ein Beispiel für sehr gute Zusammenarbeit von Kommune und Bundestagsabgeordneten“, sagt sie. Die Stadt Lüneburg hatte am 12. November 2015 beim Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung einen Antrag auf Fördermittel gestellt, der Titel „Sportpark Kaltenmoor — soziale und kulturelle Barrieren überwinden — ein Stadtteil kommt in Bewegung“. Die geschätzten Projektkosten belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro und verteilen sich über eine Laufzeit von drei Jahren. Vier Millionen Euro davon sollen nun vom Bund aus dessen Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fließen. Damit stehe der Komplett-Sanierung und -modernisierung — auch unter technischen und energetischen Gesichtspunkten — nichts mehr im Wege.

Hiltrud Lotze kommentiert: „Lüneburg und vor allem Kaltenmoor haben es verdient. Das Projekt ist ein großer Beitrag zur sozialen und ökonomischen Stabilisierung des Stadtteils. Dass unser Stadtsäckel erheblich geschont wird, ist angesichts der bestehenden enormen Herausforderungen ein weiteres Plus.“

Eckhard Pols ergänzt: „Es macht mich froh, dass sich der Bund wiederholt kommunalfreundlich zeigt und Fördermittel zur Verfügung stellt.“ Eine besondere persönliche Bindung zu den Sporthallen könne er nicht von der Hand weisen. „Schon vor 40 Jahren habe ich in der jetzt zur Sanierung anstehenden Sporthalle Schulsport betrieben.“