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Die Kalandstraße in Lüneburg ist in einem schlimmen Zustand. Doch auf baldige Besserung brauchen Auto- und Radfahrer nicht zu hoffen. Foto: ahe
Die Kalandstraße in Lüneburg ist in einem schlimmen Zustand. Doch auf baldige Besserung brauchen Auto- und Radfahrer nicht zu hoffen. Foto: ahe

Lüneburg: Schlaglöcher sind Dauerärgernis

ahe Lüneburg. Das prächtige Frühlingswetter hat am Wochenende viele Lüneburger ins Freie gelockt. Sie genossen die Sonnenstrahlen bei einem Cappuccino vor einem der Lokale in der Innenstadt oder beim ausgiebigen Spaziergang entlang der Ilmenau. Der Wetterumschwung fördert aber auch wieder die Folgen des Winters deutlich zu Tage, gerade beim gemütlichen Sonntagsausflug mit Rad oder Auto. Vielerorts klaffen kratertiefe Schlaglöcher im Asphalt. Denn besonders bei starken Temperaturwechseln bricht eine Straßendecke schnell auf.

Mag der Winter 2015/2016 auch nicht so hart gewesen sein, an Löchern mangelt es nicht. Gerade dort, wo die Kommunen längere Zeit untätig waren oder eher Flickschusterei betrieben haben, entwickeln sich Fahrbahnen mehr und mehr zu Rumpelpisten. Ein Paradebeispiel dafür ist die Lüneburger Kalandstraße. Aber auch rund ums Klinikum wachsen seit Jahren Kraterlandschaften, Auf der Höhe ist in einem erbärmlichen Zustand. Auf der LZ-Facebookseite nennen Leser weitere Buckelpisten, etwa den Wilschenbrucher Weg, die Ritterstraße, den Lüner Damm und den Steinweg.

Das ärgert viele Auto- und Fahrradfahrer, doch mit baldiger Abhilfe ist in den meisten Fällen wohl nicht zu rechnen. Wer Schlaglöcher auf Lüneburgs Straßen entdecke, können die zwar gern beim Bürgertelefon unter Tel.: 3 09 31 00 melden, sagt Stadtpressesprecher Daniel Gritz auf LZ-Anfrage, doch dann ist Geduld gefragt, zum weiteren Ablauf heißt es lediglich: „Sie werden dann an unsere Leiterin des Fachbereichs Straßen- und Grünplanung, Ingenieurbau weitergeleitet. Darüber hinaus kontrollieren natürlich unsere Straßenbegeher. Eine Prioritätenliste wird jährlich im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt und beschlossen, das nächste Mal im April. Erste Ausbesserungen im Jahr 2016 erfolgen dann nach den Sommerferien.“

Jene, die zum Ausbessern ausrücken, sind die Mitarbeiter der städtischen Tochtergesellschaft AGL. Auch sie beobachten, dass die Zahl der Schlaglöcher von Jahr zu Jahr steigt.

One comment

  1. Zu erwähnen wären auch der Meisterweg und die Goseburgstraße, obwohl hier die Schäden vorallem
    laut dem „Vierte-Potenz-Gesetz“ durch LKW/Bus verursacht werden.
    Scheinbar sind viele Straßen nicht dem LKW/Busverkehr gewachsen ,weil ihre Planung und Ausbau in einer Zeit liegen in der noch nicht absehbar war, wie die zukünftige Verkehrszusammensetzung aussehen würde.
    Kann aber auch sein, das bei einer Erneuerung stets die günstigste – also nicht so haltbare – Variante gewählt wurde(wen wundert’s!?!).