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Europäische Grauwölfe (Archivbild) gelten als menschenscheu. Auch an Kurti kamen die Experten nun nur bis auf 200 Meter heran – obwohl das Tier zuletzt dadurch aufgefallen war, dass es sich Menschen bis auf wenige Meter näherte. Foto: A./wildpark
Europäische Grauwölfe (Archivbild) gelten als menschenscheu. Auch an Kurti kamen die Experten nun nur bis auf 200 Meter heran – obwohl das Tier zuletzt dadurch aufgefallen war, dass es sich Menschen bis auf wenige Meter näherte. Foto: A./wildpark

„Problemwolf“ Kurti: Jagd bis vor Lüneburgs Tore +++ mit Video

dth/dpa Reinsehlen/Lüneburg. Was dem Minister bei der Pressekonferenz zum „Problemwolf“ Kurti am Montagabend in Reinsehlen nicht über die Lippen kommt, formuliert der schwedische Wolfexperte Jens Karlsson im anschließenden Gespräch mit der LZ. In Schweden könnten die Risse von Nutztieren durchaus ein Kriterium sein, um einen Wolf zu schießen. Dabei werde regional unterschiedlich gewichtet. In Gebieten mit hoher Schafsdichte könne ein Wolf bereits in Erwartung einer Attacke geschossen werden, „in anderen Gebieten wird der Wolf nach vier, fünf oder zehn Angriffen auf Schafe geschossen“.

Doch bei der zurückliegenden Verfolgungsjagd des Problemwolfs „MT-06“ bis vor die Tore der Stadt Lüneburg stand das offenbar nicht zur Debatte. Der vom Umweltministerium beauftragte „Vergrämungs-Experte“ kam nicht mal nahe genug an das besenderte Tier heran. Für gefährlich hält er Kurti aus dem Munsteraner Rudel ohnehin nicht.

Wie berichtet, hatte am Sonntag der Lüneburger Feuerwehrflugdienst die Wolfsexperten des Umweltministeriums aus der Luft unterstützt, um das Team per Kreuzpeilung auf die Spur von Kurti, so haben ihn Tierschützer getauft, zu bringen. (Mehr lesen Sie in der Printausgabe der LZ)