Dienstag , 27. September 2016
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So soll die neue Mensa in Deutsch Evern mit Blick von der Dorfstraße aus aussehen. Grafik: architekten oldenburg plesse/nh
So soll die neue Mensa in Deutsch Evern mit Blick von der Dorfstraße aus aussehen. Grafik: architekten oldenburg plesse/nh

Eine Mensa für Deutsch Evern

kre Deutsch Evern. Embsen hat bereits eine neue und schicke Schulmensa — jetzt soll als nächstes Deutsch Evern eine bekommen. Während der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Ilmenau nickten die Kommunalpolitiker die Entwürfe des Architektenbüros Oldenburg und Plesse einmütig ab. Doch um Platz zu schaffen für die neue Essensausgabe und den Speiseraum, muss zuvor der Abrissbagger anrücken. Schließlich soll die neue Mensa an der Stelle entstehen, an der zurzeit noch das ehemalige Feuerwehrhaus steht, das an die Grundschule anschließt. Geplante Kosten des Schulan- und Umbaus: Mehr als eine Millionen Euro.

Die Mensa steht schon lange ganz oben auf der Wunschliste der Ilmenau-Schule. Zu Beginn des übernächsten Schuljahres, so die Planungen, soll die Grundschule zu einer „offenen Ganztagsschule“ (GTS) ausgebaut werden. „Das heißt, die Teilnahme an den verschiedenen Nachmittagsangeboten ist für die Schüler nicht verpflichtend, sondern „freiwillig“, heißt es auf der Homepage der Schule.

Beginnen sollen die Arbeiten möglichst schon in den Sommerferien zunächst mit dem Abriss des alten Feuerwehrhauses. Und auch in der Schule haben die Arbeiter einiges zu tun: „Der Verwaltungstrakt soll optimiert und im Keller eine Hausmeisterwerkstatt eingerichtet werden“, nennt Ilmenaus Samtgemeindebürgermeister Peter Rowohlt die wesentlichen baulichen Vorhaben. Auch energetisch soll das Schulgebäude aufgerüstet, Fenster erneuert und die Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. „Außerdem werden wir den Einbau einer Photovoltaikanlage prüfen“, erklärt der Rathauschef.

Die Mensa selbst wird nur über eine knapp 26 Quadratmeter große Essensausgabe verfügen, die Speisen werden von einem Caterer angeliefert. Der Bau einer eigenen Küche wäre zu aufwändig“, gibt der Samtgemeindebürgermeister zu bedenken. Die Mensa selbst wird 98 Quadratmeter groß, zusätzlich entstehen werden neue Toiletten-Anlagen, Lager-, Personal- und ein neuer Gruppenraum.

Geht es nach der Samtgemeinde, soll mit dem Bau des Mensa-Gebäudes möglichst ebenfalls schon in den Sommerferien begonnen werden. „Das hängt letztlich davon ab, wie schnell wir die Baugenehmigung bekommen“, erklärt Rowohlt.