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Baumexperte Manfred Kalischewski mit einigen der neuen Bäume, die noch auf dem AGL-Areal platziert sind. Er steht hinter einem der Jungbäume, die auf dem Kreideberg gepflanzt werden. Foto: be
Baumexperte Manfred Kalischewski mit einigen der neuen Bäume, die noch auf dem AGL-Areal platziert sind. Er steht hinter einem der Jungbäume, die auf dem Kreideberg gepflanzt werden. Foto: be

215 Bäume für Lüneburg

rast Lüneburg. Sie gehörte zu den prächtigsten Bäumen im Liebesgrund, die mehr als 100 Jahre alte Blutbuche. Ende Januar wurde der Riese gefällt. Die Stadtverwaltung hatte mitgeteilt, das Innere des Stammes des gut 20 Meter hohen Baumes sei vom Brandkrustenpilz befallen und nicht mehr zu retten. Die Stadt kündigte an, im Frühjahr dort einen neuen Baum zu pflanzen. Es wird eine Rotbuche mit 30 bis 35 Zentimetern Stammumfang sein zusammen mit 214 Jungbäumen traf sie jetzt auf dem Gelände der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH ein. Mitarbeiter werden die meisten von ihnen in den kommenden 14 Tagen unter Leitung von Manfred Kalischewski, bei der AGL zuständig für Bäume und Spielplätze, an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet pflanzen.

Die Jungbäume stammen laut Sarah Cramer von Clausbruch vom Pressereferat der Hansestadt aus einer Baumschule in Meckenheim im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis: „Die meisten von ihnen haben einen Stammumfang von 16 bis 18 Zentimetern und sind 12 bis 15 Jahre alt.“ Einen Großteil machen dabei Linden aus: „Es gibt aber beispielsweise auch Obstbäume wie Apfelbäume.“ Gepflanzt werden zudem Vogel-Kirschen aus der Familie der Rosengewächse, deren Früchte gerne von Vögeln gefressen werden.

Viele der Bäume sind gedacht als Nachpflanzungen für Fällungen. Gepflanzt wird beispielsweise auf den Ilmenau­wiesen oder an der Kefersteinstraße. Mit dabei sind auch sogenannte Ausgleichsbäume, die an der neuen Wandrahmbrücke ihren Platz finden werden, und Gewächse, die im Lüneburger Waldgebiet eingeplant sind.