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Gesichts-Plastiken der Siebtklässler des Gymnasiums Oedeme sind preisgekrönt und ausgestellt im Kunstmuseum in Celle: Enno Schröder und Merle Fibik sind zwei von 29 Schülern, deren Kunstwerke nun in einer Vitrine stehen. Foto: t&w
Gesichts-Plastiken der Siebtklässler des Gymnasiums Oedeme sind preisgekrönt und ausgestellt im Kunstmuseum in Celle: Enno Schröder und Merle Fibik sind zwei von 29 Schülern, deren Kunstwerke nun in einer Vitrine stehen. Foto: t&w

Jungkünstler räumen beim Landeswettbewerb ab

ap Lüneburg. Kleine Köpfe, aber große Mimik: 16 Schülerinnen und Schüler aus der siebten Klasse des Gymnasiums Oedeme haben es mit Plastilin-Figuren in eine Ausstellung des Kunstmuseums in Celle geschafft. 13 weitere Arbeiten aus dem Kunstunterricht anderer Klassen, unter anderem Linolschnitte, Plakate, Videos und Fotografien, sind nun ebenfalls preisgekrönt.

Vier Lüneburger Schulen haben in dem niedersächsischen Landeswettbewerb „Jugend gestaltet“ gewonnen, sie machen ungefähr die Hälfte aller ausgewählten Arbeiten aus. „Der Bereich Lüneburg ist immer am stärksten vertreten, dort wird einfach seit Jahren sehr gute Arbeit gemacht“, sagt Annelore Tonscheidt, Vorsitzende des Vereins „Jugend gestaltet“, der den Kunstwettbewerb alle zwei Jahre ausrichtet.

43 Schülerinnen und Schüler sind vom 9. April bis 29. Mai im Kunstmuseum in Celle mit ihren Arbeiten vertreten, neben den 29 Kunstwerken aus Oedeme, kommen zehn von der Rudolf-Steiner-Schule (hier haben zwei Schüler zwei Arbeiten abgegeben), vier von der Herderschule und zwei vom Johanneum.

„Jugend gestaltet“ ist ein Wettbewerb, der Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren ansprechen soll, er findet in diesem Jahr zum 18. Mal statt. Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Video, Plastik und dreidimensionale Werke werden bewertet. In diesem Jahr erreichten 1930 Einsendungen von 105 Schulen und außerschulischen Einrichtungen das Büro von Annelore Tonscheidt, die zusammen mit ihrem Team 140 Malereien, 40 Plastiken und 30 Fotografien auswählte.

Marieke Bresser aus der 7f des Gymnasiums Oedeme hat zum ersten Mal an dem Wettbewerb teilgenommen und direkt Erfolg gehabt. Ebenso ihre 15 Klassenkameraden. Ihr geformter Kopf zeigt die Mimik eines Schreienden. „Wir sollten Köpfe aus einer Zeitung ausschneiden und uns einen Gesichtsausdruck aussuchen“, erklärt die Schülerin, die nicht damit gerechnet hat, dass ihr kneteähnliches Gebilde ausgewählt wird. Eigentlich ist eher Sport ihr Paradefach. „Schreien darzustellen ist gar nicht so schwer, weil man den Ausdruck schnell erkennen kann.“ Ein lächelndes Gesicht zu formen, sei schwerer. Sechs Doppelstunden mit Kunstlehrerin Hilde Kohfahl haben die Jungen und Mädchen gebraucht, die nun mächtig stolz darauf sind, bald mit ihren Arbeiten in einem Kunstkatalog abgebildet zu sein.

Die in Celle vertretenen Lüneburger:

Gymnasium Oedeme: Kajsa Becker, Diana Bersch, Marieke Bresser, Karolin Brose, Marit Busche, Nathan Conrad, Merle Fibik, Lennart Giese, Ronja Jürgens, Lynn Kamenz, Angeline Keck, Fabio Knipper, Shona Koch, Josephine Lange, Devid Massumi, Gwendolin Mews, Tim Milwa, Louisa Müller, Luisa Pätow, Ilda Pepic, Melina Reimann, Kevin Rupp, Enno Schröder, Luca Manuel Squillante, Maxima Vais, Niklas Volpe, Emily Warisch, Class Wegner, Wim Wesnigk

Rudolf-Steiner-Schule: Fionna Bauck, Anton Kircher, Leona Koch (2 Arbeiten), Erika Reichenbach, Liebgard Stüve, Fynn Weißbach (2), Linda Wilhelm, Mia Wolter

Herderschule: Rosa Marga Dahl, Jule Dienert, Carolina Peters, Anna-Sophie Schmidt

Johanneum: Vivian Knopf, Jessica Wanzek