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Diesen Müllberg konnten die 70 Helferinnen und Helfer am Sonnabend am Ebensberg zusammentragen. Sie kletterten sogar in Gräben, um nach Unrat zu suchen. Foto: tt
Diesen Müllberg konnten die 70 Helferinnen und Helfer am Sonnabend am Ebensberg zusammentragen. Sie kletterten sogar in Gräben, um nach Unrat zu suchen. Foto: tt

Müllsammeln ein voller Erfolg

tt Lüneburg. Rund 70 Aktive haben am Sonnabend den Ebensberg aufgeräumt. Für Ortsvorsteher Heiko Dörbaum „ein voller Erfolg“. Die Aktiven gingen dazu in Kleingruppen durch den Stadtteil und befreiten die Gräben und Gehwege von weggeworfenem Müll und sonstigen Abfällen. Gemeinsam mit Dörbaum hatten der TuS Erbstorf und das Stadtteilhaus ELMplus zu der Aktion eingeladen.

„Wir sind erstaunt über die Größe der angefallenen Müllmenge“, stellt Dörbaum nach dem Frühjahrsputz fest, „besonders wegen unserer andauernden Appelle, verstärkt auf die Umwelt zu achten.“ Umso mehr freue es ihn natürlich, dass so viele Freiwillige das Wochenende „mit einer guten Tat“ begonnen haben. Besonders engagiert seien die 25 helfenden Kinder vom Ebensberg und vom TuS Erbstorf gewesen. Mit der Einführung des Dosenpfands im Jahr 2006 habe sich die Menge achtlos weggeworfenen Mülls halbiert, „aber momentan nimmt sie wieder stark zu“, erzählt der Ortsvorsteher. Auch in diesem Jahr seien wieder besonders skurrile Funde zu verzeichnen. „Wir hatten beispielsweise mehrere Stühle, ein Lenkrad und sogar ganze Fenster dabei“, wundert sich Dörbaum.

Auf die Frage, ob es Spaß gemacht hat, haben Franjo (13) und Levi (12) eine klare Antwort: „Ja.“ Besonders die Suppe nach getaner Arbeit sei für die jungen Fußballer vom TuS Erbs­torf Motivation genug. Denn für die freiwilligen Helfer warten nach dem Müllsammeln immer eine heiße Suppe und ein warmes Getränk am Vereinsheim. Franjo und Levi sind sich sicher: „Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei.“

Gemischte Gefühle hat Vorsitzender Mathias Heidbrock: „Einseits bin ich hochzufrieden mit der Beteiligung, andererseits ist das Müllaufkommen natürlich erschreckend.“ Einen großen Dank richten die Initiatoren an die Gemeinde Adendorf, die sich um den Abtransport des gesammelten Mülls kümmerte. Sogar die nächste Aktion am Ebensberg ist schon geplant: Am 17. April geht die LZ-Blätterwald-Aktion dort in die nächste Runde.