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So könnte der Kindergarten in Bienenbüttel nach der Erweiterung aussehen. Repro: ki
So könnte der Kindergarten in Bienenbüttel nach der Erweiterung aussehen. Repro: ki

Fachausschuss segnet Erweiterungspläne für Kindergarten Bienenbüttel ab

ki Bienenbüttel. Zufriedene Mienen bei den Mitarbeiterinnen des Kindergartens. Während der öffentlichen Bauausschusssitzung der Gemeinde Bienenbüttel im Mühlenzen­trum stellte Hans Peter Fischer vom Büro Fischer&Martens aus Uelzen einen Plan für die Erweiterung des Bienenbütteler Kindergartens vor — und der Plan wurde einstimmig von den Ausschussmitgliedern unter Vorsitz von Christopher Tieding genehmigt.

Planverfasser Hans Peter Fischer stellte den Grundriss der Erweiterung vor, der sich aufgrund von nur drei Zusammenkünften einer Arbeitsgruppe und den Erzieherinnen des Kindergartens herauskristallisiert hat. Primär ging es darum, neben einem Gruppenraum und dazugehörigen Nebenräumen auch eine Fläche zu schaffen, wo die 25 Kinder gemeinsam ihre Mahlzeiten einnehmen können. Dafür ist auch eine Küche erforderlich. „Es gibt bisher noch keinen Sozial- oder Personalraum, nur für die Leiterin selbst einen kleinen Raum, für die Mitarbeiter nichts“, erläuterte Fischer. Auch ein Raum für Elterngespräche ist in dem Entwurf eingeplant. Der 13 Quadratmeter große Raum, der bislang zehn Kindern einen Ruheplatz für einen Mittagsschlaf bietet, wird dafür vorgesehen.

Der Anbau wird auf der Nord-West-Seite am hinteren Giebel des jetzigen Kindergartens angedockt und so ein kleiner Innenhof geschaffen. Im hinteren Bereich wird ein zusätzlicher Außenspielbereich entstehen. Daneben befindet sich der Krippenneubau. Die Gemeinde hat das Grundstück dafür erworben. Ausführlich ging Fischer erst einmal auf den Ist-Zustand ein und erklärte dann den Grundriss für den Anbau, der eine Verbindung zu dem vorhandenen Bau schafft. Es wird ein Klinkerbau in dem vorhandenen Stil mit Holzelementen. Dachfenster sollen für zusätzliches Licht sorgen.

„Es ist ein wunderschöner Entwurf“, sagte Ausschussvorsitzender Tieding, „wir setzen nunmehr nicht nur Mindeststandards um.“ Haushaltsmittel von 151800 Euro sind dafür bereitzustellen. Auch Holger Janßen (KA) lobte, dass der Entwurf nach nur drei Sitzungen erstellt worden ist und dankte allen für die hervorragende Zusammenarbeit.