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Foto: t&w
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Lüneburg: Kurbel fliegt gegen Windschutzscheibe

ca Lüneburg. Gewaltiges Glück im Unglück hatte ein 38-Jähriger am Montag: Auf der Strecke von Lüneburg nach Barendorf flog eine wahrscheinlich aus dem Gegenverkehr stammende Kurbel in die Windschutzscheibe seines Opel. „Die Kurbel blieb im Glas stecken“, berichtet die Polizei. Woher sie stammt, sei bislang unklar. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Bad Bevensen. Auch ein Schaffner kam in der Nacht zu gestern ohne körperliche Schäden davon: Ein renitenter Fahrgast hatte einen Gullydeckel auf den Mitarbeiter geschleudert, doch der wurde knapp verfehlt. Laut Bundespolizei hatte der 52-Jährige den Reisenden im Metronom auf dem Weg von Bad Bevensen in Richtung Lüneburg als Schwarzfahrer ertappt. Als er den 29-Jährigen zur Rede stellte, spuckte der den Kontrolleur an. Ein Kollege ging dazwischen, der junge Mann landete auf dem Bahnsteig. Dort soll er den Gullydeckel aus dem Gehweg gerissen und geworfen haben die schließende Zugtür verhinderte einen Treffer. Der Täter flüchtete, die Bundespolizei konnte ihn nicht stellen. Der Mann ist den Ordnungshütern einschlägig wegen Körperverletzungen und Schwarzfahrens bekannt. Der Zug konnte zunächst nicht weiterfahren, weil sich der Gullydeckel zwischen Zug und Bahnsteig verkeilt hatte. In der Folge hatten sechs Züge Verspätung.

Scharnebeck. Erst gestern meldete die Polizei einen Unfall vom Hebewerk. Dort hat bereits am Sonnabendmorgen ein Kapitän mit dem Führerhaus seines Binnenschiffes das Tor am Osttrog gerammt. Das Ruderhaus riss ab, ein Schaden, der in die Zehntausende geht. Der Betrieb des Schiffsfahrstuhls musste für Reparaturen zeitweilig unterbrochen werden. Verletzt wurde niemand.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ

One comment

  1. „Der Mann ist den Ordnungshütern einschlägig wegen Körperverletzungen und Schwarzfahrens bekannt“ – war wieder mal klar. Solche Leute gehören in eine psychatrische Anstalt. Warum man so jemanden frei rumlaufen lässt ist mir ein einsames Rätsel.