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Dr. Henry Arends ist als Büroleiter die rechte Hand des Oberbürgermeisters, hat sich auch um die Städtepartnerschaften Lüneburgs gekümmert. Nun wechselt er die Behörde, geht von der Stadt zum Amt für  Regionale Landesentwicklung im Behördenzentrum Auf der Hude. Foto: A/t&w
Dr. Henry Arends ist als Büroleiter die rechte Hand des Oberbürgermeisters, hat sich auch um die Städtepartnerschaften Lüneburgs gekümmert. Nun wechselt er die Behörde, geht von der Stadt zum Amt für Regionale Landesentwicklung im Behördenzentrum Auf der Hude. Foto: A/t&w

Büroleiter Dr. Henry Arends verlässt die Stadtverwaltung

as Lüneburg. Sein neuer Arbeitsplatz liegt nicht weit entfernt von seinem alten — Dr. Henry Arends (47) ist sozusagen auf dem Sprung dorthin. Der langjährige Büroleiter von Oberbürgermeister Ulrich Mädge wird zum 1. Juli zum Amt für Regionale Landesentwicklung mit Sitz Auf der Hude wechseln. Seine Nachfolgerin wird Stefanie Kibscholl, bislang Arends Stellvertreterin.

Er lasse ihn nur ungern ziehen, sagt Mädge, denn „ich habe mit Herrn Dr. Arends seit bald 20 Jahren gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Aber ich respektiere seine Entscheidung natürlich und wünsche ihm bei seiner beruflichen Weiterentwicklung auch persönlich alles Gute. Ich möchte den Wechsel an dieser Stelle nutzen, um die vielfältigen Aufgaben weiter zu differenzieren. Dabei setze ich auf bewährte Kräfte, so soll Stefanie Kibscholl künftig die Büroleitung übernehmen.“ Außerdem werde Daniel Steinmeier, vielen noch bekannt als früherer Pressesprecher der Stadt, wieder zum Team stoßen. „Über alles Nähere, wie die genaue Aufgabenaufteilung, sind wir noch miteinander im Gespräch. Diese Personalien möchte ich im Mai dem Verwaltungsausschuss vorstellen“, sagt Mädge zur LZ.

Der in Großheide, Ostfriesland, geborene Arends war 1997 nach Lüneburg gekommen, hatte zunächst in den Bereichen Jugend und Soziales gearbeitet. 1999 wechselte er ins Büro des Oberbürgermeisters, war dort bis 2007 stellvertretender Leiter, danach Persönlicher Referent und damit rechte Hand von Oberbürgermeister Mädge. Ein Job, der ihm neben den Schwerpunkten Europa und Städtepartnerschaften die Möglichkeit eröffnete, an den vielen tagesaktuellen Aufgaben einer Verwaltung mitzuarbeiten — auch in der Schnittstelle zur Politik. Eine „erfüllende“ Tätigkeit in einem Team, an dem sein Herzblut hänge, wie Dr. Arends sagt. Und auch die intensive, respektvolle Zusammenarbeit mit Mädge habe er immer geschätzt, „ich habe von ihm jeden Tag gelernt“.

Der Verwaltungschef habe ihn auch bei seinem Wunsch nach Weiterentwicklung stets unterstützt. Parallel zu seiner Arbeit im Rathaus absolvierte Arends zunächst ein berufsbegleitendes Studium an der Fernuni Hagen mit Abschluss Magister Artium. 2012 promovierte er an der Leuphana, das Thema seiner Dissertation: „Kommunalparlamente im Wandel? Verlust politischer Steuerungsfähigkeit im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit.“

Wenn man den Anspruch habe, sich weiterzuentwickeln, „dann muss man auch einen Schritt tun“, begründet Arends seine Entscheidung, zum Amt für Regionale Landesentwicklung zu wechseln. Dort wird er in den Bereichen Metropolregion, Europaangelegenheiten und Breitbandausbau tätig sein. Der Abschied vom Rathaus fällt dennoch schwer, „denn ich war hier immer glücklich“.

Zur Person

6655049Stefanie Kibscholl: Jahrgang 1987, geboren in Lüneburg. Seit 2006 bei der Stadt Lüneburg, seit 2010 im Büro des Oberbürgermeisters. Hier vor allem auch Ansprechpartnerin für Städtepartnerschaften. Hat nach dem Verwaltungsstudium parallel zur Arbeit bei der Stadt Lüneburg ein Masterstudium Wirtschaftsrecht absolviert.

 

 

Foto t & wDaniel Steinmeier Pressesprecher der Stadt LŸneburgDaniel Steinmeier: Jahrgang 1980, geboren in Löhne in Ostwestfalen. Nach dem Politikstudium in Osnabrück kam er 2007 zur Stadt Lüneburg als Volontär und war bis zum Abschied 2014 als Pressesprecher tätig. Er wechselte nach Hamburg, um Pressesprecher der Barmer Landesgeschäftsstelle zu werden.