Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Sie stehen mit den Plänen auf dem Platz, auf dem das Sandspielehaus errichtet werden soll (v.l.): Silke Ideker, Michael Elsner, Jörg Mieth, Kirsa Weidemann und Jens Döhrmann. Foto: be
Sie stehen mit den Plänen auf dem Platz, auf dem das Sandspielehaus errichtet werden soll (v.l.): Silke Ideker, Michael Elsner, Jörg Mieth, Kirsa Weidemann und Jens Döhrmann. Foto: be

Aktivspielplatz Kaltenmoor erhält neue Spielbereiche

rast Lüneburg. Ist das Wetter gut, tummeln sich bis zu 40 Kinder täglich auf dem Aktivspielplatz Kaltenmoor (Aki), direkt an der Theodor-Heuss-Straße gelegen. Viele von ihnen wünschen sich beispielsweise eine neue Seilbahn und ein Sandspielehaus. „Bei der jüngsten Open-Space-Veranstaltung mit den Kindern stand vor allem die Seilbahn im Mittelpunkt. Da wir uns an den Kinderwünschen orientieren, wird das Projekt jetzt vorgezogen, der Ingenieur war bereits da“, sagt Stadtjugendpfleger Jens Döhrmann. Ermöglicht wird der sich anschließende Bau des Sandspielehauses durch die Spendenerlöse der achten Wichern-Aktion.

Genau 4572,80 Euro kamen bei dem Projekt der Arbeitsgemeinschaft Diakonie, des Kirchenkreises und des Trägervereins Wasserturm zusammen. Es ist der Erlös aus den Anrufen, mit denen Europas größter Adventskranz auf dem Wasserturm zum Leuchten gebracht wurde, und aus dem Adventskalenderverkauf, hinzu kamen weitere Spenden, die direkt aufs Konto gingen. Alljährlich suchen sich die Organisatoren neue Projekte aus, die aber eines gemeinsam haben: Sie bringen Kinderaugen zum Leuchten.

Pastorin Silke Ideker und Michael Elsner von der AG Diakonie ließen sich jetzt von den Aki-Mitarbeitern Kirsa Weidemann und Jörg Mieth sowie Jugendpfleger Jens Döhrmann vor Ort erklären, welche Projekte auf dem seit 42 Jahren existierenden Abenteuerspielplatz realisiert werden. „Ist die Seilbahn fertig, gehts an die Sandspielestelle mit ihren hölzernen Spielgeräten. Bereits in Planung sind eine Draußenküche und eine Naturforscherstation“, erläuterte Kirsa Weidemann. Genutzt werde der Platz, der wochentags von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 12 bis 18 Uhr geöffnet ist, von bis zu 20 Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren: „An den Samstagen und in den Ferien ist besonders viel los.“ Während der Öffnungszeiten ist entweder Kirsa Weidemann oder Jörg Mieth als Betreuungsperson dabei, an zwei Tagen die Woche sind beide präsent. Jens Döhrmann freut besonders, dass „die Kooperation des Aktivspielplatzes mit sozialen Einrichtungen und mit Schulen für ihre Praxis- und Projekttage stark zugenommen hat“.