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Mit dem handbike fällt Margret Homola die Fahrt über das Kopfsteinpflaster leicht. Ohne den Vorbau am Rollstuhl blockieren schnell die kleinen Lenkräder. Foto: t&w

Wie barrierefrei ist Lüneburg? +++ Mit interaktiver Karte

as Lüneburg. „Einfach für alle – Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ ist das Motto eines Aktionstages, den der Behindertenbeirat von Stadt und Kreis am kommenden Donnerstag, 28. April, organisiert. Welche Hindernisse Rollstuhlfahrern in Lüneburg zu schaffen machen, schildert Margret Homola in unserer interaktiven Karte. Die 40-Jährige ist seit ihrer Geburt gehbehindert, seit 2002 auf den Rollstuhl angewiesen.

Klicken Sie auf die einzelnen Symbole, um mehr über Hilfen und Hindernisse an den einzelnen Orten zu erfahren:

Wer Margret Homola begleitet, stellt fest: Sie hat ihr eigenes Raster im Kopf, um sich den Weg durch die Stadt zu bahnen. Denn nicht überall sind Bordsteinkanten so abgesenkt, dass sie direkte Wege fahren kann. „Da gibt es noch viel zu tun.“ Und manches hat einen guten Ansatz, bleibt aber eine Hürde. Auf dem Platz vor der Johanniskirche zeigt sie auf die gut gestaltete Rampe. Doch um dorthin zu gelangen, muss Kopfsteinpflaster unterschiedlicher Holperart überwunden werden. „Für Menschen mit Bewegungseinschränkungen ist das schwer zu bewältigen.“ Gespräche mit der Kirchengemeinde habe es dazu schon gegeben.

Mehr über die Erfahrungen der Lüneburgerin und den Aktionstag „Einfach für Alle – Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ lesen Sie am Samstag in Ihrer Landeszeitung.

Zu den Aktionstagen 2013 begleitete LZplay Menschen mit Handicap mit der Kamera auf eine Stadttour durch Lüneburg und versetzte sich dabei in ihre Lage. Erfahren Sie mehr im Video:

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