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Sie machen sich schon mal warm für das Tanzspektakel: Die Organisatoren Barbara Schlünz (l.), Karsten Meyer (dahinter), Nurka Casanova (2.v.l.) und Claudia Daniels (vorne, 4.v.l.) mit einigen Vertretern der beteiligten Sportvereine und Tanzschulen. Foto: t&w
Sie machen sich schon mal warm für das Tanzspektakel: Die Organisatoren Barbara Schlünz (l.), Karsten Meyer (dahinter), Nurka Casanova (2.v.l.) und Claudia Daniels (vorne, 4.v.l.) mit einigen Vertretern der beteiligten Sportvereine und Tanzschulen. Foto: t&w

Flotte Tänze auf dem Pflaster

rast Lüneburg. „Der Tanz gilt als universelle Sprache der Welt, er baut Barrieren ab und bringt Menschen zusammen.“ Das sagt Nurka Casanova, die seit 1997 lateinamerikanische Tänze unter anderem in der VHS Lüneburg wie auch in Sportvereinen und Tanzschulen lehrt. Sie hat ein Projekt initiiert, das nun seine Premiere feiert: „Lüneburg tanzt.“ Am Sonnabend, 30. April, tauschen knapp 200 Tänzerinnen und Tänzer aus der Region das Parkett gegen das Straßenpflaster, zeigen ihr Können zwischen 10.30 und 13 Uhr An der Münze, in der Großen Bäcker-, der Grapengießer-, der Unteren Schrangenstraße und Am Sande. Das Tolle daran laut Nurka Casanova: „Jeder Passant, der Lust hat, kann mitmachen.“

Anlass ist der Welttag des Tanzes, der 1982 erstmals von der Unesco ausgerufen wurde und jährlich am 29. April stattfindet. Auch der Auftakt von „Lüneburg tanzt“ ist bereits am Freitag, 29. April, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule an der Haagestraße mit Tänzen, einem Vortrag über „Tanz und Begegnung“ und der Ausstellung „Tanz mal anders gesehen“ mit Bildern von Kursleitern der VHS. „Das eigentliche Datum ist zwar der Freitag, viele Aktive haben da aber keine Zeit, da sie arbeiten müssen. Die großen Aktionen auf den Straßen sowie von 11 bis 14.30 Uhr in der VHS und bei den Tanzschulen Beuss und tanz!raum wurden deshalb auf den Sonnabend verlegt, damit möglichst viele Teilnehmer Zeit haben“, erläutert Karsten Meyer, Kopf der Tanzsportabteilung im VfL, der mit Nurka Casanova, Barbara Schlünz und Claudia Daniels das Organisations-Quartett für „Lüneburg tanzt“ bildet.

Geboten wird ein breites Spektrum an Tänzen, unter anderem Kindertänze, Tango, Walzer, Line Dance, HipHop, Breakdance, Flamenco, Salsa, Jive, Discofox, Chacha, Jazzdance und Standard.

In der VHS und in den Tanzschulen gibt es zusätzlich Improvisationstänze, Historische Tänze, Swing, Bauchtanz, Modern Dance, Volkstänze und Zumba.

Ist die große öffentliche Show vorbei, wollen sich alle Beteiligten gegen 15 Uhr zu einem geselligen Abschluss im Clamart-Park treffen.

Und einige werden von ihnen sicher dabei sein, wenn abends der Tanz in den Mai ab 19.30 Uhr in der Schule Tanzkult an der August-Horch-Straße (Eintritt: 5 Euro) und im Casino an der Hans-Heinrich-Stelljes-Straße im Hanseviertel (10 Euro) gefeiert wird.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es unter www.lueneburg-tanzt.de im Internet.