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Wo spielt der LSK künftig Fußball? Die bardowick-Idee ist momentan noch nur eine Vision  vor 2018 gibt es wohl keine Chancen auf eine Realisierung. Foto: kt
Wo spielt der LSK künftig Fußball? Die bardowick-Idee ist momentan noch nur eine Vision vor 2018 gibt es wohl keine Chancen auf eine Realisierung. Foto: kt

Lüneburger SK: Bardowick ist Favorit für Stadion-Bau

re Lüneburg. Unter dem Arbeitstitel „Ligataugliche Sportanlage Lüneburger Land“ hat Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Sportausschuss auch Überlegungen vorgestellt, die vor allem den Lüneburger SK und seine Fans bewegen ein Stadion für 5000 Zuschauer samt zwei Nebenplätzen für den Fußball-Regionalligisten. Aber es soll eine Anlage sein „für alle Vereine in der Region, nicht für einen bestimmten“, verdeutlichte Mädge, dem auch in diesem Fall wie bei der Arena an einer Mehrfachnutzung gelegen ist. Diese Sportanlage soll auch ein Stützpunkt für Niedersachsen und Hamburg für Behindertenfußball werden.

Zwei schon in der LZ vorgestellte Standorte kommen unter Berücksichtigung von Verkehrsanbindung und Lärmschutz infrage: eine Fläche in der Theodor-Körner-Kaserne nördlich der Flugplatz-Landebahn und das Areal in Bardowick nördlich des Freibads. „Wir favorisieren Bardowick“, machte Mädge deutlich. Denn wann Fläche vom Bund in der Kaserne gekauft werden kann, sei weiterhin unklar, „frühestens 2018“. Schließlich sei jetzt auch wieder eine Vergrößerung der Bundeswehr im Gespräch. Zudem verwies der Oberbürgermeister darauf, dass das „ausgeguckte“ Gebiet keine Möglichkeit zu einer eventuellen späteren Vergrößerung biete.

In Bardowick sei die Chance zur Erweiterung dagegen in nördlicher Richtung gegeben. Noch seien aber beide Gedankenspiele, ganz anders als die Halle, nicht einmal im konkreten Planungs-Stadium. „Das ist eine Vision ab 2018, 2019 aufwärts eine Vision und ein weiter Weg“, unterstrich Mädge eindringlich.

One comment

  1. Auch hier 3.000 Zuschauer und 250 Parkplätze? Nun ja, die Stadt wird sicherlich einem Bau der geplanten
    U-Bahnstrecke zustimmen.
    Außerdem wird es die fahrradfreundlichste Halle Norddeutschlands werden mit Schnellstrecken für Fahrräder.
    Oder die umliegenden Straßen werden so zugeparkt, wie ich es von anderen Hallen kenne. Das birgt den Vorteil, dass über die verteilten Knöllchen ein Großteil der Baukosten wieder eingespielt werden wird.
    Aber ob das der Sinn ist?
    Aber da ja Sallier das Grundstück noch schnell kaufen konnte, die Vamosbetreiber und die Spasskasse auch mit im Boot sind, kann nix mehr schief gehen. Alle Verdächtigen sind „on board“, es kann also so weitergehen wie immer in Lüneburg, der SPD sei Dank.
    Bardowick wird, damit die da nicht rummaulen, schnell noch das LSK-Fußball“stadion“ zugesagt – alles wird gut – wir schaffen das !
    Eine Zweitgastronomie für die Vamosbetreiber mit open air Perspektive?
    Hat Sallier das Grundstück schon gekauft?
    Das „Ding“ wird dann auch sicherlich „Spasskassenarena“ genannt?
    Das werden dann, nach dem Bunkerbau an der Leuphana, die Mädgedenkmäler 2 und 3 – warum auch nicht? Die Bürger möchten sicherlich auch in einigen Jahren noch wissen wollen, wem sie das alles zu verdanken haben.

    Verkehrstechnisch besser aufgestellt, kostengünstiger, umweltverträglicher und zukunftsweisender könnte es sicherlich jeder Dorfdepp – nur der wird nicht gefragt, es müssen schon die Honoratioren her.