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Diese Container müssen noch weichen, damit der Bau der Zweifeldhalle im August starten kann. Die Berufsbildenden Schulen können dann nicht nur Sport darin treiben, sondern auch vier Unterrichtsräume und einen Gruppenraum nutzen. Foto: t&w
Diese Container müssen noch weichen, damit der Bau der Zweifeldhalle im August starten kann. Die Berufsbildenden Schulen können dann nicht nur Sport darin treiben, sondern auch vier Unterrichtsräume und einen Gruppenraum nutzen. Foto: t&w

Schwalbenberg: Baubeginn der BBS-Halle im August

ap Lüneburg. Ein weiterer Hallen-Neubau beschäftigte jetzt die Sportausschüsse von Stadt und Landkreis, die öffentlich und gemeinsam im Tanzcasino im Hanseviertel tagten.
Die Berufsbildenden Schulen am Schwalbenberg sollen eine Zweifeldhalle für den Sportunterricht, aber auch für den normalen Lehrbetrieb erhalten, denn in den Bauplänen sind neben einem 22 mal 45 Meter großen Spielfeld vier Unterrichtsräume und ein Gruppenraum vorgesehen.

Als Neuigkeit verkündete Hans-Richard Maul, Fachbereichsleiter Service beim Landkreis Lüneburg, den Ausschussmitgliedern, dass sich der geplante Standort etwas verschieben werde. „Wir verlagern die Halle weiter an die Straße Am Schierbrunnen.“ Zum aktuellen Stand sagte er, dass derzeit die Endabstimmung des Raum- und Bauprogramms mit der BBS laufe. „Da die Voranfrage ja bereits im November positiv beschieden wurde, wird der endgültige Bauantrag kurzfristig gestellt“, hieß es von Hannes Wönig, Pressesprecher des Landkreises, auf LZ-Nachfrage.

Herbert Buddelmeyer, der auch in Sachen „wettkampfgerechte Sporthalle“ von Stadt und Landkreis beauftragt wurde, wird auch die Zweifeldhalle am Schwalbenberg hochziehen. Planungsentwürfe habe er schon erstellt. Darin seien beispielsweise im Erdgeschoss je zwei Umkleiden für eine Hallenhälfte, Treppen, Aufzüge und Sanitäranlagen geplant. „Inklusion haben wir uns gleich mit auf die Fahnen geschrieben, die Halle wird komplett barrierefrei gebaut“, erklärte der Servicebereichsleiter. Die Spielfläche, bei welcher das „Wettkampfregelmaß“ eingehalten werde, sei trennbar durch einen Vorhang. Im Obergeschoss seien nur die Lehrräume geplant, nicht aber eine Zuschauertribüne.
Laut Zeitplan soll mit dem Bau im August begonnen werden, Ende 2017 soll die Halle am Schwalbenberg stehen. „Die notwendigen Mittel dafür stehen im Haushalt bereit“, erklärte Hans-Richard Maul. „Die Schätzung von Oktober 2015 mit 2,63 Millionen Euro ist noch immer aktuell.“

Damit liegen die Kosten für die Halle, die in Industriebauweise erstellt werden soll, nur minimal über der anfänglich berechneten Summe von 2,46 Millionen Euro (LZ berichtete). Für den Bau müssen nun bald vier der acht Mobilklassen der Berufsbildenden Schulen III weichen, denn die Container stehen noch auf dem Gelände des Schulstandortes.