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Ein Hundeführer der Polizei sucht mit seinem Sprengstoffspürhund Hugo am Dienstag in den Brandresten eines Einkaufszentrums nach Gegenständen mit Sprengsubstanz. Nach dem Brand eines Einkaufszentrums im niedersächsischen Dannenberg prüft die Polizei, ob ein gezielter Anschlag zu dem Feuer geführt hat. Foto: phs
Ein Hundeführer der Polizei sucht mit seinem Sprengstoffspürhund Hugo am Dienstag in den Brandresten eines Einkaufszentrums nach Gegenständen mit Sprengsubstanz. Nach dem Brand eines Einkaufszentrums im niedersächsischen Dannenberg prüft die Polizei, ob ein gezielter Anschlag zu dem Feuer geführt hat. Foto: phs

Brand in Dannenberg: Ermittlungsgruppe eingerichtet

lz Dannenberg. Nach dem verheerenden Brand eines Einkaufkomplexes in Dannenberg und den Fällen von Vandalismus gegen das örtliche Gebäude der Agentur für Arbeit sowie gegen Filialen des Textildiscounters KiK in Dannenberg und Lüchow (LZ berichtete) hat die Polizei jetzt eine elfköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Neben Brandermittlern und Spezialisten der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes kamen auch Spürhunde zum Einsatz kamen. Zudem suchten Kräfte der Bereitschaftspolizeidas Umfeld der Tatorte weiträumig ab.

Aktuell gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. „Jedoch kann vor Abschluss der Spurensuche am Ereignisort auch ein technischer Defekt noch nicht vollkommen ausgeschlossen werden“ sagt Polizeisprecher Kai Richter.

Auch rechnet die Ermittlungsgruppe aufgrund der Gesamtumstände und Ermittlungen von einem direkten Zusammenhang der Taten in Dannenberg und Lüchow aus.
Ihre Arbeit am Tatort in Dannenberg setzten die Ermittler mit Spürhunden auch am heutigen Montag fort. Die weiteren Ermittlungen dauern an.