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Lüneburger Luft schnupperte die Hamburger Niederlassung jetzt im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Embsen. Dort hatte sie - angefangen beim 718 Boxster - die komplette Porsche-Modellpalette aufgefahren. Foto: be
Lüneburger Luft schnupperte die Hamburger Niederlassung jetzt im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Embsen. Dort hatte sie - angefangen beim 718 Boxster - die komplette Porsche-Modellpalette aufgefahren. Foto: be

Porsche fasst Lüneburg ins Auge

cst Lüneburg. Seitdem es das Sportwagen-Zentrum der Firma Havemann Vor dem Bardowicker Tore nicht mehr gibt, müssen Kunden der Firma Porsche nach Hamburg fahren, wenn es um Reparaturen, Service oder Neuwagenkauf geht. Das soll sich ändern.

Die Porsche Niederlassung Hamburg GmbH mit zwei Sportwagenzentren in der Elbmetropole hat Lüneburg als ihr drittes Standbein ins Auge gefasst, würde lieber heute als morgen mit dem Bau einer Dependance an der Ilmenau beginnen. Der Standort ist bereits identifiziert Porsche würde sich neben der künftigen Sport- und Eventhalle auf dem Areal des alten Schlachthofs ansiedeln. Sogar über ein gemeinsames Parkraumkonzept mit der Halle, in der die SVG Lüneburg auf Punktejagd gehen soll, ist offenbar mit der Stadt schon gesprochen worden.

Doch bislang fehlt, wie Mathias Busse, Chef der Hamburger Niederlassung, sagt, das Okay für das Vorhaben aus der Stuttgarter Zentrale des Sportwagenbauers. Er erwartet die bereits mehrfach verschobene Entscheidung des Unternehmens nun erst nach der Sommerpause. Lüneburg und die angrenzenden Landkreise sind nach Ansicht der Hamburger ein gleichermaßen großes wie interessantes Marktgebiet, in dem es schon zu Havemannschen Zeiten einen Stamm von etwa 1300 Kunden gab. Falls sie den Segen aus Stuttgart bekommen, wollen sie ein Porsche-Zentrum mit allem Drum und Dran errichten also Neuwagen-Schauraum, Werkstatt und Teileservice.