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Freuen sich über die Auszeichnung des Mercator Schulpartnerschaftsfonds: Laura Suchon (v.l.), Thomas Müller, Dr. Heino Rüschenschmidt und Merle Giering mit dem offiziellen Schild. Foto: cw
Freuen sich über die Auszeichnung des Mercator Schulpartnerschaftsfonds: Laura Suchon (v.l.), Thomas Müller, Dr. Heino Rüschenschmidt und Merle Giering mit dem offiziellen Schild. Foto: cw

China-Projekt zahlt sich aus

cw Lüneburg. „Gute Ideen zahlen sich aus, und sehr gute Ideen zahlen sich eben sehr aus.“ Thomas Müller, Schulleiter des Bernhard-Riemann-Gymnasiums in Scharnebeck, kann sich freuen: Die Schüler der China-AG unter der Leitung von Dr. Heino Rüschenschmidt wurden jetzt für den Umgang mit der chinesischen Geschichte mit dem mit 5000 Euro dotierten Preis der „Mercator Schulpartnerschaftsfonds Deutschland-China“ ausgezeichnet. Nur acht Schulen in Deutschland erhielten diese Auszeichnung.

Gemeinsam mit ihrem Lehrer hatten die Schüler die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert erarbeitet — vom letzten Kaiser Puyi, über die Zeit Maos bis hin zur aktuellen chinesischen Politik. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden mit chinesischen Partnerschülern in Wenzhou diskutiert. Das Geld für das Projekt wurde bereits im vergangenen Oktober als Fahrtkostenzuschuss für die Riemann-Schüler ausgezahlt. Die offiziellen Schilder zur Auszeichnung wurden kürzlich in Köln vom „Mercator Schulpartnerschaftsfonds Deutschland-China“ überreicht.

Der Mercator Schulpartnerschaftsfonds und die Kultusministerkonferenz verfolgen das Ziel, die deutsch-chinesische Verständigung über themenbezogene Projektarbeit an Schulen nachhaltig zu gestalten sowie die kulturelle und politische Kompetenz der Schüler zu erweitern. „Schüleraustausch ist mittlerweile nicht mehr nur ein schönes Beiwerk, sondern ein wesentliches Element von Lernen an Schulen“, sagte Müller. „Wir müssen unsere Schüler für das Leben in einer zunehmend international vernetzten Welt vorbereiten.“

Die China-AG ist auf Nachhaltigkeit hin angelegt. „Wir arbeiten mit einem Tutorensystem. Jeder Schüler, der 2015 am Austausch teilgenommen hat, betreut einen Schüler, der in diesem Herbst nach China reist“, erklärte Rüschenschmidt. „Für unsere Fahrt im Oktober nach Wenzhou arbeiten wir derzeit an einer neuen Projektidee.“