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Mann durch mehrere Messerstiche schwer verletzt

lz Lüneburg. Messerstecherei in Scharnebeck: Nach ersten Ermittlungen hatte ein 27-jähriger, vermutlich psychisch kranker Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in der Echemer Straße am Freitagnachmittag grundlos einen 36 Jahre alten Mitbewohner angegriffen. Der 27-jährige Sudanese soll den älteren, ebenfalls aus dem Sudan stammenden Mann in Gegenwart von mehreren Zeugen mit Messerstichen u.a. am Oberkörper schwer verletzt haben. Weiterhin erlitt das Opfer einen Nasenbeinbruch. Nach der Tat flüchtete der 27-Jährige zunächst auf den Hinterhof, wo er von mehreren Polizeibeamten gestellt werden konnte. Der Täter bedrohte jedoch auch die eingesetzten Polizeibeamten mit dem Messer und selbst der Einsatz von Pfefferspray blieb wirkungslos. Schließlich war es ein Polizeihund, der den Mann mit einem Biss in den Arm zur Raison brachte und es dem Hundeführer ermöglichte, dem Täter das Messer wegzunehmen. Das 36 Jahre alte Opfer wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum verbracht und verblieb dort zur weiteren Behandlung. Der Täter wurde, nachdem die Bisswunde im Klinikum medizinisch versorgt worden war, im Psychiatrischen Klinikum untergebracht. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt, waren jedoch weiter dienstfähig.

Lüneburg. Körperliche Auseinandersetzung in der Straße bei der Abtmühle: Aus einer Gruppe von mehreren Personen heraus wurde am Samstag gegen 1.20 Uhr einem 47 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Lüneburg mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Er erlitt leichte Verletzungen. Eine weitere Körperverletzung ereignete sich am Sonntag gegen 2.30 Uhr an der Kreuzung Lünertorstraße / Am Schifferwall. Eine 20 Jahre junge Frau wurde durch einen bislang unbekannten Mann im Vorbeigehen unvermittelt mit der Hand geschlagen. Der Mann flüchtete, die Frau wurde leicht verletzt. In der Straße Auf der Hude kam es ebenfalls zu einer Körperverletzung. Eine 24 Jahre alte Frau soll angeblich auf einen 33 Jahre alten Mann eingeschlagen und ihn verletzt haben.

Winsen/Hoopte. Am Samstagmorgen kam es im Hoopter Elbdeich zum Brand eines Einfamilienhauses. Hierbei wurde durch einen Zeugen Flammen und Rauch im Dachgeschoss festgestellt. Der 29-jährige Hauseigentümer und seine 92-jährige Großmutter hatten sich bereits unverletzt aus dem Haus begeben. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten der Ortsfeuerwehren aus Winsen, Stöckte und Hoopte brannte das Dachgeschoss und der Dachstuhl in voller Ausdehnung. Nach derzeitigen Ermittlungen steht die Brandursache noch nicht fest. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Das Haus ist massiv brandgeschädigt und derzeit auch nicht bewohnbar. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Montag in der LZ.