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Ronja Hesse platzt in die BWL-Vorlesung: Sie will die Studenten auf die Auswirkungen der Rahmenprüfungsordnung aufmerksam machen. Foto: t&w
Ronja Hesse platzt in die BWL-Vorlesung: Sie will die Studenten auf die Auswirkungen der Rahmenprüfungsordnung aufmerksam machen. Foto: t&w

Protestaktionen gegen Rahmenprüfungsordnung

ap Lüneburg. Immer mehr Studenten der Leuphana lehnen sich gegen die neue Rahmenprüfungsordnung (RPO) auf. Die Lüneburger Ortsgruppe des bundesweiten Bündnisses „Lernfabriken… meutern!“ macht nun vermehrt mit Protestaktionen auf sich aufmerksam, sie fordert mehr Mitbestimmung für Studenten.

Größter Kritikpunkt ist die Umstellung auf die Drei-Versuche-Regelung: Studenten, die drei Mal durch die gleiche Klausur fallen, werden exma­trikuliert und dürfen nichts Vergleichbares mehr in Deutschland studieren. „Das Thema stößt vielfach auf taube Ohren“, moniert AStA-Sprecherin Ronja Hesse, die mit anderen Studenten nun eine Vollversammlung an der Uni einberufen hat: am Mittwoch, 1. Juni, ab 14.30 Uhr im Hörsaal 2 auf dem Campus an der Scharnhorststraße.

„Wir wollen alle miteinbinden, in kleinen Gruppen Ergebnisse erarbeiten“, klärt Hesse auf. „Denn wir streben einen Beschluss an.“ Studenten sollten nicht nur vor den Gremien die Version einer RPO vorgelegt bekommen, sondern konkret mitentscheiden dürfen. „Dieser Druck ist wichtig für alle, die das Dokument bearbeiten. Wir sind laut und wollen mitreden.“