Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Mit Taschenlampen auf Streifzug durch das Wasserviertel.: (v.l.) Sabine Büschelberger, Verena Fiedler, Klaus Niclas und Marion Semrau laden zum Spaziergang ein. Ebenfalls mit dabei sind dann Cornelia Siebert und Adelheid Person, die beim Fototermin fehlten. Foto: t&w
Mit Taschenlampen auf Streifzug durch das Wasserviertel.: (v.l.) Sabine Büschelberger, Verena Fiedler, Klaus Niclas und Marion Semrau laden zum Spaziergang ein. Ebenfalls mit dabei sind dann Cornelia Siebert und Adelheid Person, die beim Fototermin fehlten. Foto: t&w

Stadtführer bieten Rundgänge im Wasserviertel an

ahe Lüneburg. Der Rote-Hahn-Stift an der Rotehahnstraße mit seinen Wohnungen ist eine Station, ein paar Meter weiter steht eine Fuchsjagd an, und auch eine Begegnung mit einem Elefanten gehört zum Programm: Sechs Lüneburger Stadtführer haben sich aber noch eine Menge mehr einfallen lassen, um einige Schätze im vielleicht schönsten Quartier Lüneburgs vorzustellen: Sie bieten jetzt wieder bis September an jedem letzten Montag eines Monats Führungen durch das Wasserviertel an. Von den Teilnehmern erbitten sie im Gegenzug eine kleine Spende für St. Nicolai.

Die Spaziergänge haben schon eine — wenn auch kurze — Tradition. Im siebten Jahr bieten die Viertel-Kenner diese Führungen an, bei denen sie Einblicke gewähren, die auch für Lüneburger noch viele Neuigkeiten bereithalten. „Mal kommen 45 Leute, mal mehr als 120. Wir haben immer wieder auch echte Cracks dabei, die eigentlich schon viel wissen, aber bei uns immer noch was Neues erfahren wollen“, erzählt Verena Fiedler nicht ohne Stolz. Und in diesem Jahr werden die Teilnehmer unter anderem Deckenmalereien zu sehen bekommen, die selbst den Stadtführern bis vor kurzem noch unbekannt waren. Sabine Büschelberger sagt: „Wir zeigen Dinge, an denen man sonst gerne mal vorbeigeht und solche, die man eigentlich nicht zu sehen bekommt.“

Mit den ehrenamtlichen Führungen wollen sich die Stadtführer bei der Kirchengemeinde St. Nicolai bedanken. „Weil wir mit den allermeisten Touristengruppen durch die Nicolaikirche ziehen, dabei auch ein wenig Lärm und gerade bei Regen auch mal Schmutz machen“, begründet Verena Fiedler, dass die Spenden zu 100 Prozent der Kirchengemeinde zugute kommen.

Die etwa eineinhalbstündigen Rundgänge, der erste steht am 30. Mai an, starten jeweils um 18.30 Uhr in der Turmhalle von St. Nicolai.