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Alfonso Torreblanco und Amber Rachal aus den USA (vorne) feiern mit ihren Kommilitonen, Gastgebern und Dozenten auf dem Lüneburger Wasserturm den Abschluss ihrer Summer School. Foto: be
Alfonso Torreblanco und Amber Rachal aus den USA (vorne) feiern mit ihren Kommilitonen, Gastgebern und Dozenten auf dem Lüneburger Wasserturm den Abschluss ihrer Summer School. Foto: be

International Summer School: Amerikanische Studenten zu Gast an der Leuphana

rw Lüneburg. „Sauber, offen und wunderschön“ — so beschreibt die 22-jährige Amber Rachal die Stadt Lüneburg. Ihr Kommilitone Alfonso Torre­blanco ergänzt: „Alles ist hier so ruhig und nah beieinander.“ Die beiden Studenten aus Louisiana und Texas waren jetzt für zwei Wochen zu Gast an der Lüneburger Universität. In der Zeit hatten sie und andere Studenten aus den USA Gelegenheit, den „German Way of Life“ — die Deutsche Art zu leben — zu erkunden. Zum Abschluss bestiegen sie mit ihren Dozenten und dem Organisationsteam den Lüneburger Wasserturm.

„International Summer School“ heißt das Angebot, das seit 20 Jahren erst eine, jetzt drei Hochschulen im Süden der Vereinigten Staaten mit der jetzigen Leuphana verbindet. Im vergangenen Sommer waren acht Lüneburger Studenten zu Gast in Texas. Etwa dreimal so viele kamen jetzt, um der „Märchenstadt“, wie sie Lüneburg mittlerweile bezeichnen, einen Besuch abzustatten.

Schirmherren des Projekts sind von Anfang an die Lüneburger Professoren Thomas Schomerus und Bernhard Hohlbein. „Neben vielfältigen Veranstaltungen an der Uni steht der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt“, erklärt Hohlbein. Die Amerikaner wohnen bei deutschen Studenten, ein Team aus ehrenamtlichen Gastgebern hat sich zudem ein umfangreiches Freizeitprogramm ausgedacht: Während tagsüber in der Uni über Wirtschaftsrecht und Marketingstrategien diskutiert wurde, ging es abends auf Partys oder Kulturveranstaltungen, an einem Wochenende fuhren sie nach Berlin. „Ich habe mir die Deutschen streng und unfreundlich vorgestellt,“ gibt Torreblanco zu, mittlerweile sei er vom Gegenteil überzeugt. In Berlin habe er viel über deutsche Geschichte gelernt.

Beeindruckt ist seine Kommilitonin Amber Rachal auch von dem deutschen Umweltbewusstsein: „Das Recycling, die gute Luft und meine neuen Freunde werde ich in Amerika vermissen“, sagt sie. Vielleicht gibt es ja bald ein Wiedersehen: Der nächste Austausch in Richtung Texas ist für diesen Sommer geplant.