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Städte kassieren für Hunde ab: Lüneburg liegt mit 96 Euro für den ersten und 144 Euro für den zweiten etwas über dem Durchschnitt. Foto: Tamme
Städte kassieren für Hunde ab: Lüneburg liegt mit 96 Euro für den ersten und 144 Euro für den zweiten etwas über dem Durchschnitt. Foto: Tamme

Hunde machen die Kassen voll

ahe Lüneburg. Seelze bei Hannover ist kein guter Ort für Herrchen und Frauchen: Die Stadt kassiert für Hunde mächtig ab, die Hundesteuer beträgt mit 158 Euro so viel wie in keiner anderen niedersächsischen Stadt ab 20.000 Einwohner, für den zweiten Hund werden in der 33.000-Einwohner sogar 226 Euro fällig. Da langt Hannover noch kräftiger zu mit 240 Euro pro Jahr. Lüneburg liegt mit 96 Euro für den ersten und 144 Euro für den zweiten etwas über dem Durchschnitt.

Der Bund der Steuerzahler hat die Höhe der Hundesteuer in 90 niedersächsischen Städte und Gemeinden ab 20.000 Einwohner abgefragt. Freiwillig verzichtet keine der untersuchten Kommunen auf die Erhebung. Der Bund der Steuerzahler hält aber die Abgabe für nicht mehr gerechtfertigt. So schreibe das Niedersächsische Hundegesetz seit dem Jahr 2011 andere wirkungsvolle Maßnahmen vor, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zusammenhang mit der Hundehaltung vorzubeugen.

Mehr dazu lesen Sie in der heutigen Ausgabe der LZ

>>>Übersicht über die Kosten aller 90 Kommunen

 

One comment

  1. der lobbyclub bund der steuerzahler möchte plötzlich die hundesteuer abschaffen. warum wohl gerade jetzt? nachtigall ick……. das oberste gericht hat entschieden , aus gerechtigkeitsgründen ebenfalls pferde zu besteuern. nun weiß man ja, beim bund der steuerzahler sind keine armen ,sondern genau die, die sich teure hobbys leisten können, aber ungern steuern zahlen. dieser club vergisst natürlich zu erwähnen, die hundesteuer ist die einzige steuer, die kommunen direkt behalten können. das argument vom bund der steuerzahler( verhältnismäßig geringe einnahmen), hat auch schon vor der drohenden pferdesteuer gestimmt. Es sind eben eine menge spassvögel in lobbyistenverbänden unterwegs. ,,wahre demokraten,, eben.