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Aufgrund von Verzögerungen in der Fertigstellung des Rohbaus beim Seminarzentrum verschiebt sich die Fertigstellung des Leuphana-Zentralgebäudes um knapp vier Wochen. Foto: t&w
Aufgrund von Verzögerungen in der Fertigstellung des Rohbaus beim Seminarzentrum verschiebt sich die Fertigstellung des Leuphana-Zentralgebäudes um knapp vier Wochen. Foto: t&w

Leuphana-Zentralgebäude: Wissenschaftsministerium legt vierten Statusbericht vor

lz Lüneburg. Der LZ-Bericht von Mittwoch über die erneuten Mehrkosten beim Bau des Zentralgebäudes der Uni Lüneburg auf voraussichtlich mehr als 90 Millionen Euro war am Mittwoch Thema in der Landespressekonferenz in Hannover. Anschließend reagierte auch das Wissenschaftsministerium mit einer Pressemitteilung. Darin heißt es unter anderem, dass die Kostenrisiken sich realisiert hätten und es auch Verzögerungen bei der Fertigstellung gebe.

Das Wissenschaftsministerium hat am Mittwoch mit dem vierten Statusbericht zum Bau den Ausschuss für Haushalt und Finanzen über den aktuellen Sachstand zum Neubau des Zentralgebäudes der Leuphana Universität Lüneburg unterrichtet.

In der Mitteilung heißt es unter anderem: Mit dem vorangegangenen Statusberichtes hat das Ministerium im Dezember 2015 darüber informiert, dass die zuletzt genehmigten Kosten um mehr als 15 Prozent überschritten werden. Diese bereits in der Risikobewertung angenommenen Kostensteigerungen sind eingetreten. Mit der Vorlage der zweiten Nachtragsbauunterlage wird die Universität belastbare Zahlen zu den Mehrkosten und zur Finanzierung vorlegen. Die Kosten- und Finanzplanung der Universität prüft anschließend das Wissenschaftsministerium. Wissenschaftsministerin Heinen-Kljaji: „Das Land wird sicherstellen, dass die Finanzierung des Bauvorhabens nicht zulasten von Forschung und Lehre geht.“

Aufgrund von Verzögerungen in der Fertigstellung des Rohbaus beim Seminarzentrum verschiebe sich die Fertigstellung des Gebäudes um knapp vier Wochen.

Die Projektsteuerung habe Maßnahmen eingeleitet, um nach der Fertigstellung des Seminarzentrums die Terminschiene zu stabilisieren. Im Hinblick auf die Gesamtfertigstellung bleiben die Terminabläufe eng und ohne Reserven. Wissenschaftsministerin Heinen-Kljaji: „Der Neubau schreitet voran, das Vorhaben bleibt aber in zeitlicher Hinsicht weiterhin kritisch.“

„Mit den regelmäßigen Statusberichten informieren wir den Landtag fortlaufend über das Bauvorhaben und sorgen damit für Transparenz. Die interne und externe Projektbegleitung wirkt sich weiterhin positiv auf die Steuerung des Bauvorhabens aus. Der Ablauf ist in einem stabilen Rahmen und Schwierigkeiten werden frühzeitig erkannt“, sagt Heinen-Kljaji.

Seit 2013 wird das Bauprojekt eng begleitet, ein externer Projektsteuerer wurde in Absprache mit der Universität eingesetzt. Dieser steuert Bauablauf, Kosten, Termine und Mittelanforderungen gemeinsam mit der Universität.