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Polizei klärt Raubüberfälle auf Taxifahrerinnen

lz Lüneburg/Reppenstedt. Ermittlungserfolg für die Polizei Lüneburg: Die Raubüberfälle auf Taxifahrerinnen in Wilschenbruch vom 13. Mai und Reppenstedt vom 17. Mai sind aufgeklärt. Dringend tatverdächtig für den Überfall am 17. Mai sind drei junge Männer im Alter von 15 und 16 Jahren aus Lüneburg und Reppenstedt sowie eine 15-Jährige aus Lüneburg. Gegen die junge Frau und einen ihrer Komplizen ermittelt die Polizei auch wegen des Raubüberfalls am 13. Mai. In ihren Vernehmungen räumten die Jugendlichen die Taten und Tatbeteiligungen teilweise ein.

Wie berichtet hatte sich ein junges Pärchen am 13. Mai in den Drosselweg in Wilschenburch fahren lassen und der Fahrerin anstelle zu bezahlen Reizgas in das Gesicht gesprüht. Anschließend flüchteten die Täter mit der Geldbörse der 40-Jährigen. Ähnlich verlief es am 17. Mai: Drei Männer und eine Frau am Abend von Lüneburg nach Reppenstedt bringen — ebenfalls ohne dafür zu bezahlen. Einer der Täter hatte die Fahrerin geschlagen, ein anderer besprühte sie zudem mit Pfefferspray. Auch hier flüchteten die Täter mit den Tageseinnahmen der 62-jährigen Taxifahrerin. Bei den Raubtaten wurden insgesamt mehrere Hundert Euro gestohlen.

Durch die Öffentlichkeitsfahndung, die die Polizei am 24. Mai startete, und weitere Ermittlungen waren mehrere Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren in das Visier der Ermittler geraten — per Beschluss des Amtsgerichts Lüneburg konnten sie schließlich mehrere Wohnungen in Lüneburg und Reppenstedt durchsuchen. Dabei stellten die Beamten auch beweiserhebliche Gegenstände sicher, darunter Diebesgut aus einem Straßenraub vom 21. Februar 2015 in der Lüneburger Innenstadt. Hier hatten die Täter einer Passantin in der Grapengießerstraße Reizgas in das Gesicht gesprüht und ihr die Geldbörse gestohlen. Die Ermittlungen zu diesem Fall und möglichen weiteren Taten dauern an.

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Wie konnten denn dieTäter sich mit den Opfern verständigen, da die ja eine andere Sprache sprachen?