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Stadt und Marketinggesellschaft wollen den Weihnachtsmarkt über ein Auswahlverfahren an einen Pächter vergeben. Foto: be
Stadt und Marketinggesellschaft wollen den Weihnachtsmarkt über ein Auswahlverfahren an einen Pächter vergeben. Foto: be

Neue Ideen für den Weihnachtsmarkt

ca Lüneburg. Es ist zwar Freibadwetter, doch frei nach Friedrich Schiller: Der kluge Mann baut vor. Politik und Verwaltung machen sich Gedanken, wie die Weihnachtsstadt Lüneburg mit ihrem Weihnachtsmarkt attraktiver werden kann. Und die soll um einen zusätzlichen Markt erweitert werden. Am Fischmarkt rund um den Alten Kran könnte ein Dutzend Stände Platz finden und Kunden locken. Im nichtöffentlichen Teil des Wirtschaftsausschusses habe man die Ideen bereits besprochen und befunden, die Verwaltung möge sie prüfen, berichtet Dezernent Markus Moßmann. Allerdings könnten die Visionen voraussichtlich erst 2017 Wirklichkeit werden.

Ganz neu ist das Ganze nicht. Die Marketinggesellschaft hatte schon vor Jahren unter ihrem damaligen Geschäftsführer Stefan Pruschwitz überlegt, quasi eine Filiale im Wasserviertel zu den Standorten Markt, Sand, Johanniskirche und den Ständen des News an der Schröderstraße einzurichten. Damals ging es auch um Stint und Kaufhausbrücke. Das ist vom Tisch, aus verkehrlichen Gründen nicht umsetzbar, sagt Moßmann.

Bei dem neuen Weihnachtsmarkt möchten Marketing und Stadt neue Wege gehen. Sie wollen den Markt durch ein Auswahlverfahren an einen Pächter vergeben. Der soll ihn unter ein Motto stellen, etwa Skandinavien, und dann mit Partnern betreiben. Die Stände sollen ein einheitliches Bild abgeben. Da das alles Geld kostet, soll ein Pächter einen Zuschlag für drei bis fünf Jahre erhalten.

All die Planungen und Entscheidungen brauchen Zeit, sodass Moßmann davon ausgeht, den neuen Markt erst im Winter 2017 eröffnen zu können.

2 Kommentare

  1. ich empfehle das stadtfest mit dem weihnachtsfest zu verbinden. nur so kann man mit dem glauben ladenhüter verkaufen.

  2. Also die Lüneburger Weihnachtsmärkte sind ja ganz schön und bieten auch jeweils eine stimmungsvolle Atmosphäre. Sicherlich bieten sich weitere Straßen und Plätze an aber dann kann man ja nicht von einem neuen Konzept reden. Und ob mehr Buden mehr Attraktivität bedeuten, ds ist fraglich. Dieses Modell über Generalpächter bzw. Beschicker gibt es immer häufiger bei Jahrmärkten und Volksfesten, weil die Behörden oder Vereine die Verantwortung minimieren und den Aufwand reduzieren wollen. In vielen Fällen ist das nicht zum Vorteil der Events geraten, die Attraktivität und vielfach der Zuspruch des Publikums brachen förmlich ein. Hier geht es zwar um einen weiteren Weihnachtsmarkt und eher eine Ergänzung, dennoch sollte sich die Stadt das sorgfältig überlegen.