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Aus dem Landkreis Lüneburg schafften es drei Projekte unter die Top 144. Foto: A/t&w
Aus dem Landkreis Lüneburg schafften es drei Projekte unter die Top 144. Foto: A/t&w

Land treibt Radwegebau auch in Lüneburg voran

lz Lüneburg. Niedersachsen forciert den Radwegebau an Landesstraßen und setzt das Radwegekonzept aus 2012 fort. Laut Verkehrsministerium umfasst das neue Konzept 144 Einzelprojekte — darunter drei im Kreis Lüneburg — mit einer Gesamtlänge von 461 Kilometern und Investitionskosten von 100 Millionen Euro im „vordring­lichen Bedarf“.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) war Ende 2015 aufgefordert worden, das Radwegekonzept fortzuschreiben. Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte wurden gebeten, unter Einbindung weiterer Akteure eine eigene Priorisierung der Radwege zu erstellen. Im Vordergrund für die Bewertung und Gewichtung der Projekte standen Kriterien wie Radwegsicherung an Kitas und Schulen, Radfahrerpotenzial, Lückenschluss, Tourismus, Machbarkeit und Kosten. Gemäß der Vorgaben wurden 144 Projekte mit Höchstpunktzahl in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen.

Aus dem Landkreis Lüneburg schafften es drei Projekte unter die Top 144. Erstens: der Bau eines Radweges zwischen Lüneburg und dem Nutzfelder Kreisel entlang der Landesstraße 221 Richtung Bleckede auf einer Länge von knapp 3,5 Kilometern. Zweitens: der Radwegebau an der Landesstraße 232 zwischen Neuhaus und Sückau auf einer Länge von 3,2 Kilometern. Und drittens: der Bau eines Radweges zwischen Dahlenburg und Köstorf (Landesstraße 222) auf einer Länge von rund 5,4 Kilometern.

Das neue Konzept 2016 berücksichtigt den vorhandenen regionalen Ausstattungsgrad, die Wünsche der letzten Fortschreibung 2012, die noch im „vordringlichen Bedarf“ verbliebenen Maßnahmen und die Ressourcen der Geschäftsbereiche. Freiwillige Leistungen engagierter Kommunen können einzelne Projekte auch weiterhin beschleunigen.

„Bereits heute verfügt Niedersachsen über 4500 Kilometer Radwege an Landesstraßen“, erklärt Verkehrsminister Olaf Lies (SPD). „Der Wunsch nach weiteren Radwegen unterstreicht: Niedersachsen ist und bleibt das Fahrradland.“