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Lernen im Wald: Jonas, Jannes, Leon, Julia und Timo müssen Gräser bestimmen  eine kniffelige Aufgabe, die die Fünftklässler aber gut lösten.
Lernen im Wald: Jonas, Jannes, Leon, Julia und Timo müssen Gräser bestimmen eine kniffelige Aufgabe, die die Fünftklässler aber gut lösten.

Der Wald als großes Klassenzimmer

kre Scharnebeck. Der Wald am Schiffshebewerk wurde für einen Vormittag wieder zum größten Klassenzimmer im Landkreis. Denn dort veranstalteten die Oberschule am Schiffshebewerk und das Bernhard-Riemann-Gymnasium in einer gemeinsamen Aktion die Waldjugendspiele für alle fünften Klassen aus beiden Schulformen.

Das ist mittlerweile gute Tradition vor den Sommerferien und für die Fünftklässler eine gute Gelegenheit, ihr Biologie-Wissen spielerisch anzuwenden. In Gruppen mussten die 230 Fünftklässler insgesamt 23 Stationen absolvieren. Gefragt waren Wissen, Geschicklichkeit, Kreativität, körperlicher Einsatz und vor allem Teamgeist. Beim Wald-Mikado genauso wie beim Zapfenwerfen, bei der Baumscheibenrallye oder beim Absägen eines Stück Holzes, das möglichst exakt 100 Gramm wiegen sollte.

Aber auch Wissen war gefragt: Beim Bestimmen von Gräsern und Getreidesorten ebenso wie beim Zuordnen von Fellen und Schwarten. Auch wer die „Waffen und Werkzeuge“ erkannte und den entsprechenden Wildtieren zuordnen konnte, machte wichtige Punkte. Und wer sich nicht nur mit Jägerlatein, sondern auch mit der Jägersprache gut auskennt, konnte ebenfalls sein Team nach vorne bringen: „Was ist gemeint, wenn der Jäger von Losung spricht? Hier die Antwort: Als Losung werden in der Jägersprache die hinterlassenen Exkremente der Tiere genannt. Aber das wussten die meisten Fünftklässler natürlich.