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Maximilian, Sascha, Luise, Katrin, Johanna und Nicolas sind "Das weiße Ballett". Wie Elfen schweben die sechs Studenten über die Mensawiese der Leuphana. Foto: t&w
Maximilian, Sascha, Luise, Katrin, Johanna und Nicolas sind "Das weiße Ballett". Wie Elfen schweben die sechs Studenten über die Mensawiese der Leuphana. Foto: t&w

Mensawiese wird zur Partymeile

ap Lüneburg. Ob Ballerina, Minions, Scrubs oder Baywatch den Kostümideen waren auch in diesem Jahr beim Hochschulsportfest keine Grenzen gesetzt. 550 Teilnehmer meldeten sich für den Wettkampf auf der Mensawiese der Leuphana Universität an, der stets unter dem Motto „Spiel und Spaß“ stattfindet.

Besonderer Beliebtheit erfreute sich auch in diesem Jahr das Format „Spiele ohne Grenzen“, bei dem sich die Teilnehmer in Bobbycar-Rennen, Wettlaufen und -rutschen messen konnten. Nach nur 30 Minuten waren alle Plätze belegt, 24 Teams konnten antreten. Erstmals konnte der Allgemeine Hochschulsport, der den Wettkampf auf dem Uni-Rasen jedes Jahr organisiert, auch ein Völkerball-Turnier organisieren. Zwölf Teams nutzten die Gelegenheit. Wieder mit dabei war das Human Table Soccer Turnier, bei dem die Teilnehmer die Figuren eines Tischkickers ersetzen, ein Beachvolleyball, Wikingerschach und ein Boßel Turnier. Highlight des Nachmittags war zudem das Finale der Campus-EM, in dem die Mannschaften Albanien und Irland gegeneinander antraten.

Auch das Wetter spielte mit: Bei strahlendem Sonnenschein flog der Volleyball über das Netz, die Teilnehmer rutschten über eine Seifenwasser-Piste und ließen die Frisbeescheibe über die Mensawiese schweben.

Das Hochschulsportfest im Bewegtbild

Für das Team „Volley Idioten“ war vor allem eines wichtig: „Bei dem Turnier zählt ja auch, wer am meisten Spaß hat“, sagte Marie Kalisch und lacht. Zum Ergebnis des ersten Spiels wollte sich das Vierer-Team nicht äußern, sagte nur: „Normalerweise sind wir besser, aber der Wind steht heute wirklich schlecht.“

Ins Auge stachen auch die sechs Damen, die in leuchtend orangefarbenden Bauarbeiter-Westen steckten. Tonia Happernagel erzählte: „Für uns ist es das erste Mal, die Stimmung ist super.“ Das Team nahm an dem Turnier „Spiele ohne Grenzen“ teil, freute sich vor allem auf das Kanu-Ziehen über die Seifenpiste. „Hier ist alles sehr freundschaftlich, man feuert sich gegenseitig an.“

Bei Nora Wienecke, der Leiterin des Hochschulsports, meldeten sich in diesem Jahr so viele Teilnehmer an wie nie zuvor. „Nach einer Woche waren alle Plätze belegt“, erzählte sie. Auch für die Campus-EM hätten sich in diesem Jahr 24 Mannschaften, darunter auch erstmals zwei reine Frauenteams, angemeldet. „Für uns ist das Hochschulsportfest das Highlight des Sommers.“ Bei diesem Event kommen Bedienstete, Gaststudenten und Studenten zusammen, weiß Wienecke. „Es soll zeigen, dass man auch ohne sportlichen Ehrgeiz bei solchen Spielen viel Spaß haben kann.“ Daher gebe es auch seit 26 Jahren zur Motivation einen Kostümpreis. „Es ist nicht unbedingt wichtig, in einer Technik herausragend zu sein.“