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Foto: polizei
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Lüneburg: Schläge nach dem Handy-Kauf

lz Lüneburg. Am Sonnabend hatte ein 43-jähriger Rumäne einem 28-jährigen Afghanen am Platz am Sande in Lüneburg ein vermeintlich hochwertiges Smartphone deutlich unter dem Handelspreis angeboten. Der Afghane willigte ein und gab seinem Gegenüber den vereinbarten Geldbetrag. Dann kamen ihm jedoch Zweifel, ob es sich tatsächlich um ein hochwertiges Smartphone handele, und er forderte sein Geld zurück.

Darauf ließ sich der Rumäne nicht ein. Zusammen mit zwei weiteren unbekannten Männern schubste und schlug er sein Opfer. Anschließend flüchteten die Täter in die Rote Straße. Eine Fahndung verlief ergebnislos. Glücklicherweise hatte der Afghane ein Foto vom Ausweis des Rumänen gemacht, so dass hier gute Ermittlungsansätze bestehen.

Lüneburg. Eiswürfel waren der Ausgang einer Schlägerei in einer Diskothek in der Goseburg: Ein 23-jähriger Dahlenburger hatte damit am frühen Sonntagmorgen gezielt Frauen auf der Tanzfläche beworfen. Als ihn ein 22-jähriger Lüneburger zur Rede stellte, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, in die sich darauf weitere Personen aus den Bekanntenkreisen der beiden einklinkten. Es kam zur Schlägerei, bei der der Dahlenburger vom Lüneburger mit einem Fauststoß ins Gesicht zu Boden gestreckt wurde. Der Sicherheitsdienst trennte die Parteien.

Uelzen. Am Sonnabend ist es in der Flüchtlingsunterkunft an der Fischerhofstraße in Uelzen zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der mehrere Personen leicht verletzt wurden: Eine dort untergebrachte syrische Mutter mit fünf Kindern, ein Mädchen und vier Jungen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren, war in den letzten Monaten bereits in unterschiedlichen Unterkünften im Landkreis Uelzen einquartiert, da es immer wieder zu Streitigkeiten mit anderen Bewohnern kam. Ihre Kinder waren jetzt mit einem Mädchen einer iranischen Familie in Streit geraten, woraufhin der iranische Onkel seine Nichte verteidigen wollte. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung — die Beteiligten schlugen auch mit verschiedenen Gegenständen aufeinander ein. Insgesammt wurden dabei sieben Personen verletzt. Der Rettungsdienst war mit vier RTW und einem Notarzt vor Ort. Alle Personen wurden noch am selben Abend nach ambulanter Behandlung aus dem Klinikum Uelzen entlassen. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, die Ermittlungen dauern noch an.