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Für ein kulturelles Miteinander im Haus der Kulturen: (vorne v.l.) Cathleen Strunz, Günter Wernecke, Corinna Krome, Peter Koch, (Mitte v.l.) Michael Elsner, Robin Dirks, (hinten v.l.) Wilfried Spaller, Clement Rasurek und  Annett Gonschorek.
Für ein kulturelles Miteinander im Haus der Kulturen: (vorne v.l.) Cathleen Strunz, Günter Wernecke, Corinna Krome, Peter Koch, (Mitte v.l.) Michael Elsner, Robin Dirks, (hinten v.l.) Wilfried Spaller, Clement Rasurek und Annett Gonschorek.

Das Projekt „Haus der Kulturen“ stellte sich vor

ina Lüneburg. Mitten in Lüneburg soll er entstehen, ein „interkultureller, intergenerationeller und integrativer Ort, der für alle Lüneburger offen steht“, wie es im Flyer der Organisatoren heißt. Um das Projekt „Haus der Kulturen“ vorzustellen, luden die Initiatorin Corinna Krome und ihr Team zur Präsentation der bisher geleisteten Arbeit und zur Information über ihre weiteren Schritte in die Aula der Oberschule am Wasserturm ein.

Die von Corinna Krome gegründete Ubuntu-Stiftung kaufte einen Teil der ehemaligen Musikschule, um dort Wohngemeinschaften, einen Saal mit Café und Büros entstehen zu lassen. „Ziel ist eine Begegnungsmöglichkeit zwischen Menschen aller Herkunftsländer und Kulturen“, wie sie in ihrem Vortrag zum Start des Workshop-Nachmittags erklärte. „Unser Projekt basiert auf den Prinzipien der Menschlichkeit, Toleranz, Offenheit und des gegenseitigen Respekts. Wir bleiben finanziell unabhängig und wollen ein Vorbild für andere Städte sein.“

Gründung von Wohngemeinschaften

Wie bereits berichtet, liegen die Schwerpunkte der Räumlichkeiten in der Katzenstraße in der Gründung von Wohngemeinschaften, dem Organisieren von Veranstaltungen und Kooperationen sowie dem Angebot von Beratungen. Corinna Krome dazu: „Bewohner und Nutzer verpflichten sich im Rahmen einer Charta dazu, ein friedliches Zusammenleben zu pflegen, das auf dem größtmöglichen Respekt, der Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und der Freundlichkeit jedes Einzelnen beruht.“

Ein weiteres Ziel ist das Engagement gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Isolation von Menschen, die in Deutschland Asyl suchen. Um diese Visionen in die Tat umzusetzen, wurden Teams für die Bereiche Struktur, Kommunikation, Wohnung, Veranstaltungen, Beratung und Kooperationen gebildet. Jedes Team besteht aus einem Ansprechpartner, aus Ehrenamtlichen und Studierenden der Leuphana Universität.

Damit die Besucher der Veranstaltung diese Prozesse besser nachvollziehen können, wurden die Themen als „Grundpfeiler des Hauses“ auf Flipcharts dargestellt, diskutiert und kreativ weiterentwickelt. Mit dabei waren unter anderem auch die maßgeblichen Partner des Projekts: Michael Elsner, Geschäftsführer vom Herbergsverein Wohnen und Leben und neue arbeit lüneburg-uelzen mit den Gesellschaften job.sozial und spectrum arbeit, AWOCADO-Geschäftsführer Günter Wernecke, Robin Dirks vom Studentenprojekt Akzeptanzforschung sowie der ehemalige Erste Stadtrat und Sozialdezernent Peter Koch und Cathleen Strunz von der Leuphana Universität.