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Dass die Dorferneuerung in Horburg weitergeht, darüber freuen sich Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann (v.l.), Bürgermeister Torsten Rödenbeck, Planer Volker Warnecke (2.v.r.) sowie Torben Braun und Ines Harms vom Landesamt. Foto: t&w
Dass die Dorferneuerung in Horburg weitergeht, darüber freuen sich Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann (v.l.), Bürgermeister Torsten Rödenbeck, Planer Volker Warnecke (2.v.r.) sowie Torben Braun und Ines Harms vom Landesamt. Foto: t&w

Zuschuss für Straßensanierung + + + Mit LZplay-Video

dth Barum. Jetzt ist es offiziell: Erneut erfährt die Gemeinde Barum einen warmen Geldregen aus dem Förderprogramm „Dorferneuerung“. Den Förderbescheid überreichten jetzt Ines Harms und Torben Braun vom Amt für regionale Landesentwicklung („ArL“) Lüneburg bei einem Ortstermin an Gemeindebürgermeister Torsten Rödenbeck (CDU). Für die Sanierung der Schulstraße in Horburg erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 63 Prozent: Das entspricht rund 151.000 Euro von rund 240.000 Euro Gesamtkosten.

Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden, da die Auszahlung der Fördersumme derzeit bis 31. Dezember 2016 befristet ist. Dann endet die Dorferneuerung für die Gemeinde Barum — noch. Da die Kommune allerdings weitere Projekte vorbereitet, beispielsweise Sanierung und Umnutzung des Gasthauses Flindt zu einem Dörfergemeinschaftshaus, bemüht sich die Kommune um eine Verlängerung des Förderprogramms und hat dabei laut Ines Harms gute Aussichten auf Erfolg: „Es ist natürlich auch schön für uns als Bewilligungsbehörde, wenn die Kommune so ein großes Interesse zeigt.“

Bürgermeister Torsten Rödenbeck freut sich, dass „wir nicht alles aus eigener Finanzkraft zahlen müssen, um dörfliche Strukturen erhalten zu können“. Und andererseits brauchen auch die Anlieger in Horburg nicht zu befürchten, an den Kosten beteiligt zu werden. Die Gemeinde Barum zählte vor Jahren zu den ersten Kommunen im Landkreis Lüneburg, die die Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft hatten. Im Gegenzug wurde seinerzeit die Grundsteuer erhöht, sodass nun der Anteil der Gemeinde von rund 90.000 Euro gut aus eigenen Mitteln bestritten werden kann.

151.000 Euro für Neugestaltung

Mit der Sanierung der Schulstraße sollen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Die Straße sei ohnehin sanierungsbedürftig. Rödenbeck: „In dem Zuge wollen wir auch Parkplatzprobleme, die wir haben, lösen.“ Vor allem beim An- und Abfahren der Eltern, die ihren Nachwuchs von oder zu Kindergarten oder Krippe kutschieren, wird es in der Straße eng. Deshalb sollen laut Planer Volker Warnecke neben einem Gehweg zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen und vor dem bestehenden Kindergartenparkplatz ein kleiner Kreisel für eine direkte Wendemöglichkeit eingerichtet werden. Der kleine Kreisverkehr soll einen Durchmesser von 11,5 Metern haben. Zudem sollen mit Hilfe neuer Gossen Entwässerungsprobleme behoben werden.

Inklusive Gosse soll die Straße auf einer Breite von 4,5 Metern ausgebaut werden und über eine Strecke von rund 200 Metern. Rödenbeck: „Im Stile der letzten Straßenbaumaßnahmen im Zuge der Dorferneuerung soll auch diese hier mit Pflaster ausgeführt werden.“ Bekanntlich stehen noch die Umgestaltung und Sanierung der Dorfstraße auf der Wunschliste der Gemeinde und die Umnutzung des Gasthauses Flindt.

Derzeit werde laut Rödenbeck der Kauf des Gasthauses vorbereitet, ein Gutachten zum Verkehrswert eingeholt. Für den Bürgermeister gehören sowohl Straßen- als auch Gasthaus-Projekt zusammen: „Straße ohne Gasthaus wäre ja sonst wie Perlen vor die Säue zu werfen, und andersherum sicherlich genauso. Auf jeden Fall ist es ein Projekt, das uns auch in der nächsten Wahlperiode beschäftigen wird.“

Theoretisch könnte die Umgestaltung der Schulstraße mit Übergabe des Förderbescheid sofort beginnen, sagt Harms. Die Bauzeit schätzt Planer Warnecke auf zirka sechs Wochen.