Aktuell
Home | Lokales | Neues AStA-Kollektiv an der Leuphana
Lisa Apking (v.l.), Susanna Dedring und Ronja Hesse sind als AStA-Sprecherinnen vom Studierendenparlament gewählt worden. Sie werden sich nun ein Jahr lang für die Interessen der Studenten einsetzen. Foto: t&w
Lisa Apking (v.l.), Susanna Dedring und Ronja Hesse sind als AStA-Sprecherinnen vom Studierendenparlament gewählt worden. Sie werden sich nun ein Jahr lang für die Interessen der Studenten einsetzen. Foto: t&w

Neues AStA-Kollektiv an der Leuphana

ap Lüneburg. Erstmals führt ein Frauen-Trio die Geschäfte des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Leuphana. Eine sechsstündige Sitzung des Studierendenparlaments hatte zum Ergebnis, dass Susanna Dedring, Ronja Hesse und Lisa Apking nun ein Jahr lang für den AStA sprechen.

Dabei ist das neue Gesicht im Kollektiv vor allem Lisa Apking, die an die Stelle von Jördis Mangels und Jasper Kahrs getreten ist. „Das StuPa kann immer neu entscheiden, ob drei oder vier Sprecher das Kollektiv bilden sollen. Wir haben uns aber auch bewusst zu dritt beworben“, erklärt Susanne Dedring, die an der Leuphana Environmental und Sustainability Science studiert. Zu viert sei der Koordinationsaufwand sehr viel höher, die Stelle sei schließlich ein Vollzeit-Ehrenamt.

Lisa Apking ist keine Unbekannte, sie engagiert sich schon seit einigen Jahren sowohl im AStA als auch im StuPa. Zuletzt war sie auch Sprecherin des Öko?-Logisch!-Referats. Die 28-Jährige studiert Nachhaltigkeitswissenschaften im Master und freut sich über die neue Herausforderung: „Ich wollte unbedingt mehr Zeit in die politische Arbeit investieren“, sagt sie. „Aus dieser Position heraus kann ich viel mehr bewegen.“ Denn das Studium sei für ihren Geschmack viel zu „verschult“, lasse wenig Raum für die eigene Neugier. „Auf der anderen Seite wird es durch den Prüfungsdruck stark reglementiert“, erklärt die Sprecherin. „Im AStA will ich dafür wirken, dass Studenten ihren eigenen Interessen folgen können und nicht nur eine Berufsqualifizierung erwerben.“

Die Stelle ist ein Vollzeit-Ehrenamt

Diese Einstellung vertreten auch Dedring und Hesse, die bereits seit Februar als Sprecherinnen im Einsatz sind. „Der AStA ist für viele Studenten ein Beratungspunkt, er soll in vielen Angelegenheiten unterstützen“, sagt Ronja Hesse. Für diese Platzierung wolle man sich auch zukünftig einsetzen, viel Präsenz zeigen.

Auf der Agenda des neuen Teams stehen aber noch viele weitere Punkte: Die Bildungsarbeit weiter vorantreiben, sich weiter für Geflüchtete einsetzen und für mehr Aufklärung in der sozialen Situation der Studenten sorgen. „Außerdem wollen wir die Projekte immer vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit und Antidiskriminierung untersuchen und uns über Lüneburg hinaus vernetzen“, sagt Ronja Hesse, die zur Zeit noch die Landesastenkonferenz koordiniert. „Der AStA Lüneburg hat bundesweit eine tragende Position. Das ist wichtig, weil wir nicht alle Probleme hier vor Ort lösen können.“

One comment

  1. Marko Lehmann

    Traurig aber wahr, für das Ehrenamt bekommt jeder 800 Euro pro Monat. Die Höhe orientiert sich an dem BaFöG Höchstsatz der rechnerisch möglich wäre.