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AStA-Vertreterin Lea Konow (l.) und Verkäuferin Anne Graf (r.) freuen sich, die Vertreter der Stadtteilrunde auf dem Wochenmarkt begrüßen zu dürfen. Unter ihnen sind Anwohner und Mitarbeiter der Deutschen Angestellten Akademie, des Wichernhauses, der Caritas, des Geschwister-Scholl-Hauses, der Kita Campus, einer Änderungsschneiderei und eines Friseursalons. Foto: t&w
AStA-Vertreterin Lea Konow (l.) und Verkäuferin Anne Graf (r.) freuen sich, die Vertreter der Stadtteilrunde auf dem Wochenmarkt begrüßen zu dürfen. Unter ihnen sind Anwohner und Mitarbeiter der Deutschen Angestellten Akademie, des Wichernhauses, der Caritas, des Geschwister-Scholl-Hauses, der Kita Campus, einer Änderungsschneiderei und eines Friseursalons. Foto: t&w

Wochenmarkt: Sorge vor dem Sommerloch

ap Lüneburg. Das erste Vierteljahr ist fast rum, der Bockelsberger Wochenmarkt hat sich bei vielen Kunden etabliert. Vor allem Studenten nutzen das Angebot an Frischem aus der Region, denn der Markt ist donnerstags von 13 bis 18 Uhr auf dem Campus an der Scharnhorststraße zwischen den Gebäuden 8 und 9 angesiedelt. Der Markt soll aber Einkaufsmöglichkeit für den gesamten Stadtteil sein. Die Stadtteilrunde Bockelsberg hat ein wenig Sorge, dass den Händlern in den Semesterferien die Kunden wegbleiben. „Viele denken, das Angebot sei von Studenten für Studenten“, sagt Claudia Kuchler, die beim Caritasverband arbeitet und seit vielen Jahren Projekte in der Stadtteilrunde anstößt.

Ein Wochenmarkt für alle

Die Idee für einen Wochenmarkt hatte Anwohnerin Constanze Paul. Sie ist sehbehindert, ein Auto hat sie nicht. „Ich komme aus einer Stadt, in der an jeder Straßenecke Wochenmärkte aufgebaut sind“, erzählt sie. Für sie, aber auch für viele ältere Mitbürger, sei es anstrengend, mit dem Einkaufskorb in die Stadt zu laufen. „Mir fiel dann der große Platz vor Gebäude 9 ein. Ich dachte, dass ein Wochenmarkt gut dorthin passen würde.“ Der Vorschlag sei in der Stadtteilrunde sofort gut aufgenommen worden, gemeinsam habe man Marktbeschicker befragt, Listen angefertigt und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) mit ins Boot geholt.

Seit Anfang April stehen die Verkäufer nun mit einem bunten Angebot aus Milchprodukten, Wurst, Obst, Gemüse, Teigwaren und Kaffeespezialitäten donnerstags auf dem Uni-Vorplatz. Vor allem um die Mittagszeit sei der Andrang groß, erzählen sie. Dieser lasse aber meist am späten Nachmittag nach. Studentin Lea Konow, die den Markt mitorganisiert hat, sagt: „Wir würden gern mehr Bewohner aus dem Stadtteil begrüßen. Das ist ein Wochenmarkt für alle.“