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Fleißige Floßbauer: (v.l.) Jeremy Bähr, Emely Bähr, Emma Goronzy, Bertreuerin Martina Schellin, Anton Nikolaus Uffhausen und Betreuerin Bianca Gade ließen sich den Spaß am gemeinsamen Floßbauen durch das Wetter nicht vermiesen. Foto: tt
Fleißige Floßbauer: (v.l.) Jeremy Bähr, Emely Bähr, Emma Goronzy, Bertreuerin Martina Schellin, Anton Nikolaus Uffhausen und Betreuerin Bianca Gade ließen sich den Spaß am gemeinsamen Floßbauen durch das Wetter nicht vermiesen. Foto: tt

Erlebnis und Abenteuer: Ausflug mit dem eigenen Floß

tt Lüneburg. „Es hat richtig viel Spaß gemacht“, erzählt Anton Nikolaus Uffhausen und strahlt. Der Elfjährige gehörte zu den 14 Kindern, die jetzt am Programm des VHS-Talentcampus in Kooperation mit der Stadtjugendpflege teilgenommen haben. Unter dem Dach des Programms „Kultur macht stark“ des Bundes-Bildungsministeriums hieß es eine Woche lang „Erlebnis und Abenteuer“.

„Ziel war es, kulturelle und künstlerische Elemente in die Woche einfließen zu lassen — das nennt sich dann Landart“, erklärt Martina Schellin von der Stadtjugendpflege das Konzept. Zusammen mit ihrer Kollegin Bianca Gade hat sie die Kinder während der Erlebnis-Woche betreut. „Zwei Tage lang waren wir für Abenteuerspiele im Wald und haben dort in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum Schubz sogar eine Survival-Rallye veranstaltet.“ Das Ziel sei es dabei gewesen, den Kindern kulturelle Angebote näher zu bringen und dies mit Spaß zu verknüpfen.

Erlebnispädagogische Elemente Teil der Woche

„Viele erlebnispädagogische Elemente waren Teil der Woche“, erzählt Bianca Gade. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz: „Am letzten Tag stand das Bauen von Flößen aus Brettern und Gummireifen auf dem Programm, vorher das Klettern am Jugendhof Idingen.“

Besonders das Klettern war es, das Anton am meisten Spaß bereitete. „Ich wollte in den Ferien nicht nur drinnen in der Bude hocken, sondern nach draußen und etwas erleben“, erzählt er von seiner Motivation, am Talentcampus teilzunehmen. Den Spaß ließ sich der Schüler der Wilhelm-Raabe-Schule auch durch das durchwachsene Wetter nicht verderben. „Es hat zwar manchmal geregnet, aber das hat uns nicht so sehr gestört.“

„Ich mag Action und wollte in den Ferien etwas erleben“, sagt auch Emma Goronzy, 13-jährige Schülerin des Johanneums, „da passte die Woche und besonders das Klettern perfekt hinein“, schwärmt sie. Einig sind sich die beiden Schüler auch in einem anderen Punkt: „Wir würden auf jeden Fall im nächsten Sommer noch mal mitmachen!“