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Hunderte Luftballons steigen beim Rainbowflash auf dem Markt auf, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Foto: nh
Hunderte Luftballons steigen beim Rainbowflash auf dem Markt auf, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Foto: nh

Stadtjugendring plant mehr Aktionen für Toleranz

lz Lüneburg. Der Stadtjugendring und die Stadt wollen lokal ein Bundesprogramm unter dem Titel „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit!“ fortsetzen. Hubertus Heinrich, Partizipationsbeauftragter der Hansestadt Lüneburg, gibt einen Ausblick für die Zukunft: „Auch im nächsten Jahr werden wir mindestens 24000 Euro für neue Kinder- und Jugendprojekte zur Verfügung haben. Diese sollten sich mit den Themenfeldern Demokratieförderung, Partizipation, kulturelle Vielfalt, Förderung der Willkommenskultur oder Engagement gegen Ausgrenzung von Minderheiten befassen. Förderanträge können fortlaufend beim Stadtjugendring eingereicht werden. Neben gemeinnützigen Einrichtungen sind auch Kinder und Jugendliche herzlich dazu eingeladen, sich für die Umsetzung eigener Projektideen zu bewerben.“

Zwei Beispiele: „Gemeinsam statt einsam Laufen für Vielfalt“ lautet das Motto für einen Lauf, der von einer multikulturellen Jugendgruppe organisiert und am 17. September stattfinden wird. Unterstützt werden die Jugendlichen vom Stadtjugendring, der Ahmadiyya Muslim Gemeinde und dem CVJM Lüneburg. „Alle Lüneburger sind herzlich dazu eingeladen mitzulaufen und ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen“, erklärt SJR-Mitarbeiter Frie­drich Laatz. Weitere Infos dazu werden in Kürze auf der Facebookseite des Stadtjugendrings bekannt gegeben.

„Unsichtbares Theater kreativ gegen Alltagsrassismus und Sexismus“: Janun Lüneburg e.V. lädt Interessierte ab 16 Jahren vom 13. bis 15. Oktober 2016 zu einem Workshop über „Unsichtbares Theater“ ein. Dabei werden verschiedene Szenen im öffentlichen Raum aufgeführt, die für Zuschauer nicht als Theater zu erkennen sind.

Auf reges Interesse war im Mai der Rainbowflash des Vereins Schlau gestoßen, der für Toleranz gegenüber unterschiedlichen Formen von Sexualität warb. Hunderte Ballons stiegen in den Himmel.