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Die Anzeigen des Parkleitsystems an der Lindenstraße. Künftig soll auch jeweils die Zahl der freien Plätze angezeigt werden. Foto: t&w
Die Anzeigen des Parkleitsystems an der Lindenstraße. Künftig soll auch jeweils die Zahl der freien Plätze angezeigt werden. Foto: t&w

Parkleitsystem-Technik lotst zum freien Stellplatz

red/sp Lüneburg. Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hat jetzt Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund drei Millionen Euro vergeben. 180.000 Euro davon fließen in die Grunderneuerung des Parkleitsystems durch die Firma Siemens.

Das bisherige Leitystem werde heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die zuständige Fachbereichsleiterin Uta Hesebeck sagt. „Das neue System ist leistungsfähiger. Voraussichtlich zum Weihnachtsgeschäft werden die neuen Komponenten installiert sein.“ Der sogenannte Parksuchverkehr soll so möglichst klein gehalten werden. Angeschlossen sind acht Parkhäuser und sechs Parkplätze mit insgesamt rund 4600 Stellplätzen. Die Aktualisierung der freien Plätze, die auf 62 dynamischen Schildern an 29 Standorten angezeigt werden, erfolgt über einen zentralen Verkehrsleitrechner. Gezählt wird bei den Parkplätzen über Induktionsschleifen, bei den Parkhäusern über die Schranken, der Zentralcomputer im SaLü berechnet die jeweiligen Restkapazitäten.

Weitere vergebene Aufträge:

Den Einmündungsbereich Horst-Nickel-Straße/Bleckeder Landstraße möchte die Stadt im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Hanseviertels ausbauen. Vorgesehen sind die Errichtung einer Ampel und die dafür notwendigen Straßenbauarbeiten. Den Auftrag für den Umbau bekam das Unternehmen HBS Hanse Bau Service aus Dahlenburg für gut 80.000 Euro. Die Ampel soll in rund sechs Wochen fertig sein. Im Hinblick auf den Schulanfang werde an der Stelle bis dahin aber schon mal eine provisorische Ampel installiert.

Parkleitsystem wird komplett erneuert

Den größten Einzelauftrag vergab der Ausschuss im Zusammenhang mit den Sporthallen in Kaltenmoor, die die Stadt sanieren und energieeffizienter machen möchte. Für 1,52 Millionen Euro wird das Büro Carsten Grobe Passivhaus aus Hannover Architekturarbeiten verrichten.

Mit dem Ausbau der Grundschule Hasenburger Berg zur Ganztagsschule geht es ebenfalls voran. „Am 11. August um 11 Uhr erfolgt der erste Spatenstich“, sagt Manfred Koplin, Fachbereichsleiter für Gebäudewirtschaft. Die Mitglieder des Ausschusses vergab enAufträge im Wert von insgesamt 1,1 Millionen Euro: Rohbauarbeiten gingen für 105.000 Euro an die Stapelfeldt Bau-GmbH aus Geesthacht, für 845.000 Euro führt die Zimmerei Sieveke aus Lohne (Oldenburg) Holzarbeiten aus. Metallbauarbeiten übernimmt Ascona Bauelemente aus dem mecklenburgischen Bad Kleinen für 165.000 Euro.

Auch Dienstleistungen über 75.000 Euro müssen vom Bauausschuss vergeben werden. Für Wachdienst mit Revierkontrollen hat das Gremium für die Flüchtlingsunterkunft Vrestorfer Weg einen Auftrag für rund 100.000 Euro an die Lüneburger Firma Henning Gebäudedienste erteilt.

One comment

  1. Statt in das Parkleitsystem zu investieren, sollte man lieber in Verkehrs-/Park-Erziehung investieren. Was nützt das beste Leitsystem wenn die Leute dann auf 1,5 – 2 Parkplätzen parken ?! Mann muss sich mal die Parkplätze (gutes Beispiel Sülzwiesen) anschauen … wieviel Parkraum dort verschwendet wird, weil zum Nebenauto ja mind. 1,5 Meter Platz bleiben muss. Ich würde mal sagen bestimmt 30% !! Im Parkhaus sieht es nicht anders aus. Und da lasse ich das Argument „Das Auto ist so groß“ nicht gelten !! Wenn mein Auto zu groß ist lasse ich es zuhause oder suche mir einen anderen/größeren Parkplatz. Aber so sind sie eben … hauptsache ICH .. was mit den anderen passiert ist doch egal. Hauptsache ICH habe einen Parkplatz und kann bequem Ein- und Austeigen. Was mit den anderen ist …. mir doch egal. Das ich vielleicht 2 Parkplätze im Parkhaus blockiere, aber nur für einen zahle … mir doch egal !! Aber ICH bin ja nicht schuld … der Nachbar hat schon so komisch geparkt. ICH WAR ES NICHT !!