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Vom Marktplatz aus starteten die Radler Richtung Nikolaihof in Bardowick. Prof. Dr. Edgar Ring (vorne) erläuterte auf der Tour Sehenswürdigkeiten. Foto: t&w
Vom Marktplatz aus starteten die Radler Richtung Nikolaihof in Bardowick. Prof. Dr. Edgar Ring (vorne) erläuterte auf der Tour Sehenswürdigkeiten. Foto: t&w

Radeln fürs gute Klima

as Lüneburg. Passionierter Radfahrer ist Falk Gräntzdörffer. Er wünscht sich, dass noch mehr Menschen aufs Rad umsteigen und Kurzstrecken bis zu fünf Kilometer möglichst nur noch damit zurücklegen. Deshalb begrüßt der Lüneburger auch die Aktion „Stadtradeln“, die am Sonntag auf dem Marktplatz offiziell startete. Gräntzdörffer war einer von 50 Radlern, die zu einer 20 Kilometer langen Tour unter dem Titel Backsteingotik zum Nikolaihof in Bardowick aufbrachen. Stadtarchäologe Prof. Dr. Edgar Ring erläuterte unterwegs jede Menge Sehenswürdigkeiten. Zuvor war bereits eine Gruppe zu einer 70 Kilometer langen Tour unter dem Motto „Die Neetze hinunter“ gestartet.

Initiative des Klimabündnisses

Verkehrsdezernent Markus Moßmann machte in seiner Begrüßung kurz deutlich, worum es bei der Aktion geht: Stadtradeln ist eine Initiative des Klimabündnisses, zu dem sich Städte, Gemeinden und Landkreise zusammengeschlossen haben. Ziel der rund dreiwöchigen Kampagne ist es, möglichst viele Teams und einzelne Radfahrer in den Sattel zu bringen. Wer am Ende die meisten Kilometer gefahren ist, kann zudem auch einen kleinen Preis ergattern. Laut Markus Moßmann liegen bisher rund 50 Anmeldungen von Teams und Einzelfahrern vor.

Kooperationspartner der Hansestadt bei der Aktion ist der ADFC, unterstützt wird sie von der Lüneburg Marketing. Der ADFC bietet im Rahmen der Rad-Wochen Touren an, die Termine finden sich im Internet unter www.stadtradeln.de/lueneburg2016.html. Dort können sich Teilnehmer auch registrieren lassen, und es gibt jede Menge Informationen zu der kostenfreien Aktion.