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Heftiger Streit um ein Knöllchen

ca Lüneburg. Vordergründig geht es um ein Knöllchen, doch dahinter vermutlich eine Machtprobe: Als ein Aufschreiber der Stadt am Dienstag an der Bardowicker Straße wegen Falschparkens ein Ticket hinter den Scheibenwischer eines Mercedes steckte, stürmte ein Mann aus einem Friseursalon und beleidigte ihn heftig. Der bedrängte städtische Mitarbeiter rief die Polizei, doch als die Beamten eintrafen, war der Rüpel geflüchtet. Die Polizei berichtet, dass später der eigentliche „Nutzer“ des Mercedes in einem anderen Auto kam, der wusste angeblich nicht, wer mit seinem Auto unterwegs war. Auch die Mitarbeiter des Friseursalons wollten nichts über den aggressiven Mann sagen.

Polizeibericht

Für manchen Ermittler passt die Episode in ein Bild: An manchen Straßen der Stadt, so vermuten Kriminalisten, suchen einige immer wieder auffällige Familien, die neben legalen auch zweifelhafte Geschäfte betreiben sollen, ihren Einfluss geltend zu machen und quasi eigene Herrschaftsräume auszuweisen. Zum Beispiel, in dem sie Immobilien kaufen, zum Teil über Strohleute.

Polizeichef Hans-Jürgen Felgentreu hatte im Frühjahr 2015 erklärt, dass an der Bardowicker Straße und an der Neuen Sülze manche großspurige und muskelbepackte Herren ihre Autos gern in der zweiten Reihe parken würden, auch um zu zeigen, dass ihnen Regeln egal sind. Felgentreu damals: „Es geht um eine Machtprobe im öffentlichen Raum. Die werden wir für den Staat gewinnen. Wir dulden keine rechtsfreien Räume.“

Im aktuellen Fall betont die Polizei, dass das Verwarngeld bestehen bleibt, zahlen muss es der Halter des Autos. Gegen unbekannt richtet sich eine Anzeige wegen Beleidigung. Der Beschuldigte soll 25 bis 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank sein. Er habe südländisch gewirkt, hat dunkle Augen und trägt einen sogenannten Henri-Quatre-Bart, der Mund und Halspartie betont. Hinweise unter Tel.: 0 41 31/83 06 22 15.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ

6 Kommentare

  1. Da hat ja unser Herr OB Mädge noch viel zu tun bis zur Wahl.
    Hoffentlich spricht nicht jemand an den Wahlständen darüber.

    Auf den Wahlplakaten liest es sich jedenfalls ganz anders mit der Integration.

    Wie war das noch gleich Herr Mädge?
    Wir wollen doch hier keinen ganzen Straßenzug stigmatisieren!

    Den Artikel zu Der Kinderstecherei in Scharnebeck konnte ich leider nicht kommentieren – schade!
    http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/351525-asylbewerber

    • Wie kommt man von diesem Artikel auf eine Integrations-Debatte? Haben Sie einen persönlichen Kontakt zu den besagten Familien, so dass Sie eine Aussage über deren Verwurzelung tätigen könnten?

    • Jochen Rollwagen

      Die SPD hat gerade keine Zeit.

      Die üben alle noch, die Namen ihrer Kanditat*Innen richtig zu schreiben. Und zu lesen.

      Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen Landtagsabgeordnet*Innen selbiger Partei darüber hinaus sich Ihr Mandat mit gefälschten Grundschulzeugnissen erschlichen haben.

      Die Investigativ-Abteilung der LZ ist dran.

  2. Die Regierung könnte das doch leicht ändern. Kuscheln und schmusen beenden.
    Straffällig und raus, dauerhafter Landesverweis und zwar schnell nicht lange debattieren ab in die Wüste. Die Polizei hat doch genug zu tun mit anderen Deutschen, also mit den ohne Imigrationshintergrund. Wahrscheinlich müsst ihr diesen Beitrag gleich löschen. So denken zwar fast alle, aber das sagt man doch nicht.

    • Das Dilemma der Polizei ist, dass sie dann nicht genug zu tun hätte. 50% der Arbeit würde wegfallen und 90% der organisierten Kriminalität könnte man ausweisen. Die Justizvollzugsanstallten könnten sich auch zur Hälfte leeren. Der Justizapparrat hätte nicht mehr genug zu tun. Mittel würden gestrichen, Langeweile würde aufkommen.

      • Klaus
        würden sie nicht den gleichen vornamen haben, wie ich, würde ich auf den unsinn, den sie hier schreiben nicht reagieren. wer schreit denn ständig nach der polizei? der unmündige bürger, wer sonst? stichwort maschendrahtzaun.