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Wer um 8.15 Uhr mit dem Metronom von Radbruch nach Hamburg fahren möchte, muss damit rechnen, dass er auf dem Bahnsteig stehen bleibt. Foto: A/t&w
Wer um 8.15 Uhr mit dem Metronom von Radbruch nach Hamburg fahren möchte, muss damit rechnen, dass er auf dem Bahnsteig stehen bleibt. Foto: A/t&w

Metronom von Radbruch nach Hamburg fällt häufiger aus

ca Radbruch. Wer um 8.15 Uhr mit dem Metronom von Radbruch nach Hamburg fahren möchte, muss damit rechnen, dass er auf dem Bahnsteig stehen bleibt. Hans-Jürgen Wielsch ist das nach eigener Aussage schon ein paar Mal passiert, gerade erst am vergangenen Montag. „Da erscheint dann auf der Anzeige eine Entschuldigung und der Text, dass der Zug ausfällt“, sagt er. Das sei kein Einzelfall: Auch am Dienstag vergangener Woche sei es ihm so ergangen. Gefühlt falle die Verbindung einmal pro Woche aus. Eine Nachfrage bei Metronom habe ihm keine erhellende Antwort verschafft.

Für die betroffenen Fahrgäste sehr ärgerlich

Metronom erklärt die Lage so: „Der betroffene Zug ist ein sogenannter Zwischentakt, der in der Regel weniger genutzt wird als zum Beispiel der Zug, der um 7.43 Uhr in Radbruch hält. Sollte es nun zu technischen Störungen kommen, wird oft ein Zwischentakt aus dem Umlauf genommen, damit die Lok bei einem anderen Regeltakt eingesetzt werden kann. Uns ist selbstverständlich klar, dass es für die betroffenen Fahrgäste sehr ärgerlich ist, wenn wir Züge komplett aussetzen müssen, aber leider ist das manchmal nicht anders möglich. Die technische Sicherheit unserer Züge und damit unserer Fahrgäste ist uns wichtiger als mögliche Zugausfälle oder Verspätungen.“

Das hilft Wielsch und anderen, die nicht aus Radbruch wegkommen und zur Arbeit müssen, kaum weiter. Der Mechtersener nutzt das Auto, nimmt des Öfteren Leidensgenossen mit: „Ich fahre nach Winsen, um dann da um 8.39 Uhr in einen Metronom zu steigen. Leider hatte der dann auch 20 Minuten Verspätung.“