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So war es vor zwei Jahren: Zimmermann Hannes Schnelle zeigte den Brüdern Christian, Benjamin und Matthias Csuraji, wie er aus einem Eichenstamm eine Sitzbank macht. Foto: A/t&w
So war es vor zwei Jahren: Zimmermann Hannes Schnelle zeigte den Brüdern Christian, Benjamin und Matthias Csuraji, wie er aus einem Eichenstamm eine Sitzbank macht. Foto: A/t&w

Alte Handwerkerstraße im September in Lüneburg

Lüneburg. Am ersten September-Wochenende können Lüneburger und Gäste wieder auf Zeitreise gehen: Am Sonnabend, 3. September, von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 4. September, von 11 bis 18 Uhr herrscht in der Alten Handwerkerstraße in der Lüneburger Altstadt eine besondere Atmosphäre. Dort geht es dann zu wie im 16. Jahrhundert. Vor den Häusern stehen in langen Reihen wie von alters her überdachte Verschläge und Stände.

Händler bieten in Buden ihre Waren feil, Handwerker können beobachtet werden, wie sie ihre Produkte mit den Mitteln herstellen, die in der Renaissancezeit verfügbar waren. Das heißt, dass der Schmied einen Blasebalg zum Anfachen des Feuers benutzt, der Tischler mit einem Handhobel arbeitet und der Steinmetz seine Kunstwerke allein mit einfachen Geräten und seiner Körperkraft herstellt.

Damit auf dem Markt, der sich im Schatten der mächtigen Michaeliskirche und in den Straßen der Umgebung abspielt, Recht und Ordnung herrscht, ist eine Stadtwache im Einsatz. Prächtig gekleidet und mit Waffen ausgerüstet, machen die Männer jedem Besucher sofort klar, wer hier das Sagen hat. Verfehlungen werden umgehend geahndet, um den Marktfrieden nicht zu gefährden. Auch alle anderen Teilnehmer sind je nach Stand in Gewänder der Renaissance gekleidet, um ein möglichst authentisches Gesamtbild abzugeben.

Selbstgebackenes Brot nach alten Originalrezepten

Auch in der Zeit des 16. Jahrhunderts war man herzhaften oder süßen Gaumenfreuden selbstverständlich nicht abgeneigt. Und so sollten sich die Besucher auf keinen Fall die Renaissancebratwurst entgehen lassen, die man mit dieser Mischung besonders aromatischer Gewürze nur in Lüneburg kosten kann. Selbstgebackenes Brot nach alten Originalrezepten, Produkte aus Ziegenmilch und für die Durstigen nach alter Tradition gebrautes Bier und Saft munden sicher vortrefflich.

Zur langen Geschichte Lüneburgs gehört aber auch unabdingbar das Salz, das damals einen immensen Wert hatte. Wie es aus der Sole entstand, die man vor über tausend Jahren in Lüneburgs Untergrund entdeckt hatte, wird an diesen beiden Tagen anschaulich erklärt und vorgeführt. So legt die Alte Handwerkerstraße in Lüneburg ein lebendiges Zeugnis vergangener Epochen ab.

Weitere Informationen: www.alte-handwerkerstrasse.de. lz

32 Kommentare

  1. >>Damit auf dem Markt, der sich im Schatten der mächtigen Michaeliskirche und in den Straßen der Umgebung abspielt, Recht und Ordnung herrscht, ist eine Stadtwache im Einsatz. Prächtig gekleidet und mit Waffen ausgerüstet, machen die Männer jedem Besucher sofort klar, wer hier das Sagen hat. <<

    na dann viel Spass :
    http://www.focus.de/politik/deutschland/salafistischer-hintergrund-anschlag-auf-stadtfest-geplant-sek-nimmt-terrorverdaechtigen-fest_id_5833923.html

    • Na na lieber Bundeskasper,

      Sie wollen doch hier nicht etwas herbeireden , um nachher zu behaupten:“… ich habe euch doch gesagt!“.
      Ich glaube es ist wahrscheinlicher durch einen übermüdeten und/oder unachtsamen LKW-Fahrer mit
      seinem Fahrzeug am Stauende zerquetscht zu werden als durch einen Anschlag von Wahnsinnigen zu sterben.

      • Lieber Eratosthenes, mißtrauische, argwöhnische, mürrische und verschlossene Leute sind wohl unter allen die, in deren Umgange ein edler, grader Mann wie Sie am wenigsten von den Freuden des geselligen Lebens schmeckt. Wenn man jedes Wort abwägen, jeden unbedeutenden Schritt abmessen muß, um ihnen keine Gelegenheit zu schändlichem Verdachte zu geben; wenn kein Funken von erquickender Freude aus unserm Herzen in das ihrige übergeht; wenn sie keinen frohen Genuß mit uns teilen; wenn sie die Wonne der seltenen heitern Augenblicke, welche uns das Schicksal gönnt, nicht nur durch Mangel an Teilnehmung uns unschmackhaft machen, sondern sogar mitten in unsern glücklichsten Launen uns unfreundlich stören, aus unsern süßesten Träumen uns verdrießlich aufwecken; wenn sie unsre Offenherzigkeit nie erwidern, sondern immer auf ihrer Hut sind, in ihrem zärtlichsten Freunde einen Bösewicht, in ihrem treuesten Diener einen Betrüger und Verräter zu sehn glauben; dann gehört wahrlich ein hoher Grad von fester Rechtschaffenheit dazu, um nicht darüber selbst schlecht und menschenfeindlich zu werden. Hierbei ist nichts zu tun, wenn ein ungezwungenes, immer gleich redliches Betragen vergebens angewendet wird; wenn es nicht hilft, daß man ihnen jeden Zweifel, sobald man denselben gewahr wird, hebt, als daß man sich um ihren Argwohn und um ihr mürrisches Wesen schlechterdings nichts bekümmere, sondern mutig und munter den Weg fortgehe, den uns Klugheit und Gewissen vorschreiben. Übrigens sind solche Menschen herzlich zu bedauern; sie leben sich und andern zur Qual. Es liegt bei ihnen nicht immer Bösartigkeit zugrunde, nein, eine unglückliche Stimmung des Gemüts, dickes Blut, oft auch Einwirkung des Schicksals, wenn sie gar zu oft sind hintergangen worden – das sind mehrenteils die Quellen ihrer Seelenkrankheit. Und diese Krankheit ist in jüngern Jahren nicht ganz unheilbar, wenn die, welche einen solchen Mann umgeben, stets edel und grade gegen ihn handeln, ohne sich um seine Grillen und Launen zu bekümmern, und er dadurch endlich überzeugt wird, daß es noch Redlichkeit und Freundschaft in der Welt gibt. Bei alten Personen hingegen faßt dies Übel immer tiefre Wurzel und muß, wenn anders wir sie nicht einfach sich selbst überlassen können, mit Geduld oder Weghören ertragen werden.

        • „Ach du grüne Neune…“

          Es fiehl mir echt schwer Ihren Kommentar durchzulesen und darausfolgend zu verstehen, was Sie überhaupt sagen wollten.
          Bestimmt bin ich zu unwissend dafür.
          Ich probier es noch mal mit meinen eigenen Worten.
          Ich finde die gezogene Verbindung von Bundeskasper zwischen einer Textpassage aus einem, im Grundton postiven, (Werbe-)Artikel und der Meldung aus dem Focus sehr gewagt!
          Wobei sollen die Leute denn Spaß haben?
          Spaß haben sich zu freuen das ein potentieller Täter gefasst wurde, oder „Spaß haben“ mit einem diffusen Gefühl der Angst allein oder mit ihren Familien den Markt zu besuchen?

        • Lieber Eratosthenes, ich halte es für ganz billig und entspreche daher Ihrerm Wunsche gerne, mit Ihnen, meinem wohlwollenden Leser, auch ein paar Worte über unsre wechselseitigen Verhältnisse gegeneinander zu reden.

          Es ist von mir nicht geradezu ausgesprochen, aber immer mitgemeint gewesen, daß ich das Kommentieren in unsern Zeiten für nichts mehr als für schriftliche Unterredung mit der Lesewelt halte und daß man es dann im freundschaftlichen Gespräche so genau nicht nehmen dürfe, wenn auch einmal ein unnützes Wort mit unterliefe. Man soll es also dem Schriftsteller in diesen Spalten nicht übel ausdeuten, wenn er, verführt von ein wenig Geschwätzigkeit, von der Begierde, über irgendeine Materie allerlei Arten von Menschen seine Gedanken mitzuteilen, etwas publizieren läßt, daß nicht grade die Quintessenz von Weisheit, Witz, Scharfsinn und Gelehrsamkeit enthält. Es ist überhaupt sehr viel schwerer, als man glauben sollte, seine eignen Produkte zu beurteilen; nicht nur weil unsre Eitelkeit da in das Spiel kommt, sondern auch weil die Objekte, über deren Beobachtung wir lange gebrütet, für uns eben durch das Nachdenken, welches wir darauf verwendet, einen solchen Wert bekommen haben können, daß wir unsre Gedanken darüber für äußerst wichtig halten, indes einem andern, was wir auch davon sagen mögen, unwichtig und gemein vorkommt. Und haben wir etwa gar Sprache und Beredsamkeit nicht in unsrer Gewalt oder sind verstimmt zu der Zeit, wenn wir unsre Gedanken zu Papier bringen wollen, oder vergessen, daß der Gegenstand, über welchen wir schreiben, nur durch kleine spezielle Beziehungen auf unsre damalige Lage, die sich nicht mit übertragen lassen, uns am Herzen liegt; oder dies Herz ist zu voll, um, was es empfindet, nach der Reihe hererzählen zu können; so geschieht es, daß wir etwas schreiben, welches uns, die wir alle Nebenbegriffe daranknüpfen, die dazu gehören, das Bild auszumalen, sehr interessant scheint, jeden andern aber gähnen macht und mit Unwillen gegen uns erfüllt. Indem es nun desfalls leicht geschehn kann, daß selbst ein verständiger Mann, von Eitelkeit geblendet oder durch jene Gefühle irregeleitet, einen Kommentar schreibt, den andere Menschen für ein unnützes und langweiliges Gedankenerzeugnis halten, so kann und darf es doch nie einem verständigen Manne begegnen, etwas öffentlich vor dem Publico zu reden, das gegen Moralität und gesunde Vernunft stritte oder wodurch er einem seiner Mitmenschen Schaden zufügte. Denn wenngleich Schriftstellerei nur Unterredung ist, so ist sie doch eine solche Unterredung, auf welche man sich so lange Zeit zu besinnen Muße gehabt hat, als dazu gehört, jeden unsittlichen, ganz schiefen und boshaften Gedanken zu unterdrücken. Ich meine daher, alles, was das Publikum von einem Schriftsteller, der ohne zu weit getriebne Ansprüche auftritt, fordern kann, ist, daß er durch seine Werke nichts dazu beitrage, Korruption, Dummheit und Intoleranz zu verbreiten.

          Reden wir jetzt aber auch von Ihnen, das heißt von dem Betragen, von den Pflichten des Lesers gegen den Kommentator. Zuerst soll, denke ich, jener nie vergessen, daß dieser sich nicht nach dem Geschmacke jedes einzelnen richten kann. Was für Dich in Deiner Lage, in Deiner Stimmung höchst interessant ist, das scheint einem andern vielleicht äußerst langweilig und unbedeutend, und wahrlich, der Mann müßte ein Hexenmeister sein, der einen Kommentar verfassen könnte, in welchem jeder für seine paar Groschen fände, was er suchte. Es gibt Texte, die man durchaus nur dann lesen muß, wenn man ebenso gestimmt ist, als der Mann war, der sie schrieb, sowie es auch andre gibt, deren Sinn und Schönheit man immer, in jeder Laune fassen und sich eigen machen kann. Nicht immer sind darum jene geistvoll, groß und erhaben von Inhalte, noch im Gegenteil schwärmerisch und fieberhaft. Nicht immer enthalten darum diese lauter bestimmte, ewige Wahrheiten, auf kalte, unwiderlegbare, allein des vollkommnen Mannes würdige, unerschütterliche Philosophie gegründet, oder, im Gegenteile, nicht immer gemeine, ohne Mühe leicht zu verdauende Seelenspeise. Sei also nicht zu strenge, mein gelehrtes Leserlein Eratosthenes, in Beurteilung einer sonst nicht schlecht geschriebnen Wortmeldung, oder behalte wenigstens Deine Meinung darüber in Deinem Kopfe, in welchem oft viel leerer Raum ist, und verschreie die Zuschrift nicht! Am wenigsten aber laß Dich verleiten, den moralischen Charakter des Autors selbst auf bloße Mutmaßung bei dieser Gelegenheit anzugreifen, ihm schädliche Absichten beizumessen, seinen Worten einen erzwungnen Sinn zu geben und seine Winke hämisch auszudeuten. Beurteile nicht einen Kommentar, wenn Du nur einzelne Stellen daraus gelesen hast, und bete nicht das Lob und den Tadel unwissender, boshafter oder feiler Widersacher nach.

      • So eine Unterstellung ist schon eine feine Sache, nicht wahr?
        Ich sehe, Sie beherrschen es auch.
        Der Versuch, von jedem gemocht zu werden, ist ein Zeichen für Mittelmäßigkeit. (Colin Powell)
        Noch eine kleine Geschichte zur Wahrscheinlichkeit und deren Unsinn.

        Ein junger Mann will nach Übersee und muss daher – zum ersten Mal in seinem Leben – eine Flugreise antreten. Aus diesem Grund ruft er vorsichtshalber bei seiner Versicherung an, um sich nach dem Risiko der Flugreise zu erkundigen. Insbesondere beunruhigt ihn, dass eine Bombe an Bord sein könnte. Die Versicherung sagt ihm, dass das sehr unwahrscheinlich ist, aber die genannte Wahrscheinlichkeit – sagen wir, es sei 1 : 10.000 – erscheint ihm immer noch zu hoch. Zur Sicherheit fragt er auch, wie groß die Wahrscheinlichkeiten dafür ist, dass sich gleich zwei Bomben im selben Flugzeug befinden. Diese Zahl ist nun einfach das Quadrat der vorher genannten Wahrscheinlichkeit, also in diesem Beispiel eins zu 100.000.000. Damit scheint der junge Mann zufrieden zu sein.
        Einige Wochen später liest der Versicherungsangestellte in der Zeitung, dass man bei einer Gepäckkontrolle am Flughafen im Koffer eines Passagiers eine Bombe gefunden habe. Und weiter: dieser Passagier habe vor dem Untersuchungsrichter beteuert, seine Bombe lediglich zur Verminderung des Risikos mitgeführt zu haben. (Diese Geschichte stammt aus Eigen/Winkler: Das Spiel – Naturgesetze steuern den Zufall).

        Sie schreiben:
        >>Ich glaube es ist wahrscheinlicher durch einen übermüdeten und/oder unachtsamen LKW-Fahrer mit seinem Fahrzeug am Stauende zerquetscht zu werden als durch einen Anschlag von Wahnsinnigen zu sterben.<<

        Mag sein, aber das dürfen dann Sie den Opfern des jeweiligen Ereignisses erklären.

        Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht hingehen werde. Ich habe nur auf die Möglichkeit hingewiesen, und die Wahrscheinlichkeit – das müssen Sie zugeben – ist in den letzten Monaten durchaus gestiegen.

        • Lieber Bundeskasper,

          Sie sagten:
          „Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht hingehen werde. Ich habe nur auf die Möglichkeit hingewiesen, und die Wahrscheinlichkeit – das müssen Sie zugeben – ist in den letzten Monaten durchaus gestiegen.“

          Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, durch die weltpolitische Lage, gestiegen, aber um welchen Faktor?!?
          Von 0,001% auf 0,002%.
          Nur weil einer einen Anschlag auf ein Stadtfest plant, ist doch nicht gleich jedes Fest bedroht.
          Wenn Sie so denken, haben die Fanatiker und Verrückten dieser Welt schon gewonnen.

          • Sind Sie nicht vllt. doch der Meinung, dass die Weltpolitik damit relativ wenig zu tun hat?
            Sie fragen nach dem Faktor? Wären Sie, um Ihrem Rechenbeispiel zu folgen, mit 100% zufrieden?
            Woher haben Sie eigtl. diese Zahlen?
            Von Herrn Misere? Als er sagte dass die ganze Antwort große Teile der Bevölkerung verunsichern würde?
            Sie wissen schon, nach dem geplanten Anschlag in Hannover, beim Fussball, als unsere Kanzlerin dann doch lieber nicht anreiste.
            Sie war wohl auch etwas verunsichert.
            Die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsgeburt liegt z.B. nur bei ca. 1,2% – und trotzdem gibt es Zwillinge.
            Und in München scheinen Ihre Fanatiker und Verwirrten ja dann gewonnen zu haben, denn es wird einen Zaun um das Oktoberfest geben, es wird ein Rucksackverbot geben und Einlasskontrollen.

            Zum Abschluss gestatten Sie noch die Frage woher Sie wissen, dass nur einer einen Anschlag auf ein Stadtfest plant?
            So darf man natürlich nicht denken, ist schon klar.

          • Sorry , war wohl undeutlich – natürlich sind meine Zahlen nur Beispielhaft.
            Wir wissen doch alle das es keine 100%ige Sicherheit geben kann und wird.
            Nur sollte man sich nicht durch solche Erreignisse von allem abbringen lassen.
            Die (meisten) Raucher wissen auch das rauchen gesundheitsschädlich und über kurz oder lang zum vorzeitigen Ableben führt. Trotzdem wird weiterqualmt.
            Auch ist klar das, ihr Beispiel über das Oktoberfest, Sicherheitsvorkehrungen solche Wahrscheinlichkeiten um Faktor XY verringern.
            Aber vor lauter Luftanhalten sollte man das Atmen nicht vergessen.

  2. erstaunlich, was hier aus langeweile alles abgesondert wird. der club der eitelkeiten jetzt auch im forum der lz? die dummheit wird in der welt nicht schwinden. dafür sorgen zwänge und lobbyisten. selten sind handwerker darunter. und warum? sie sind unterbezahlt um haben deswegen keine zeit,unfug zu verbreiten.

    • Klaus Bruns, wer Unken in den After schaut, sieht viele Fliegen gut verdaut. Wer trotzdem immer weiter glotzt, darf sich nicht wundern wenn er kotzt. Herr Kasper sondert seinen Giftschleim hier nicht nur aus Langeweile ab. Miesepetern kann – besonders im Alter – zu einem unkontrollierbaren Suchtverhalten werden. Die selbstmitleidige Eitelkeit des paranoiden Hysterikers und Misanthropen ist ja unverkennbar, wie Sie völlig richtig feststellen. Sein sozialpsychologisches Profil hat Adolph oben zwar etwas sehr tümelnd, aber im Grunde recht zutreffend skizziert (http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/353156-alte-handwerkerstrasse-im-september-in-lueneburg#comment-71438). Kaspers ständige übellaunige Maulereien sollten Ihnen „im forum der lz“ eigentlich nicht unbekannt sein. Oder treibt Sie die sprichwörtliche Sorge um, dass es vom Miesmacher zum Mistmacher nur ein kleiner Schritt ist? Der vom Wort zur Tat.

      • Schmunzel

        Versuche niemals, jemanden so zu machen, wie du selbst bist. Du solltest wissen, dass einer von deiner Sorte genug ist. Ralph Waldo Emerson amerik. Dichter (1803-1882)

      • Ich fersteh nich was Sie schreiben Bruns. Immer andern in die Suppe spucken aus lauter schlechte Laune is jeden falls nicht lustig. Wenns nach so einen wie Kaspar geht dürfte keiner mehr fahradfahren oder schwimmen gehen ,weils zu gefährlich is. Auch beim körriwurstessen verschluckt sich alle paar Monate einer und erstickt noch vor der Notaufnahme im Krankenhaus.

        • Jon
          es ist nicht schlimm, wenn man jemanden nicht versteht. die welt ist voller sprachen. spökenkieker und ähnliches volk hat es immer gegeben. macht man ihnen den hof, macht man was falsch. wer einen anderen kritisiert, transportiert ihn immer zu 50% mit. dieses sollte jeder wissen.wenn kritik , dann immer mit dem nagel auf den kopf. pauschal ist unfug.

    • Wir sind nicht unterbezahlt, sondern haben keine Zeit, weil wir malochen, damit der Staat seine Hirngespinste und weltweite Wohlfahrt bezahlen kann.

      • pauschaler unsinn bleibt nicht nur pauschal, der unsinn bleibt auch unsinn.

        • Hallo Herr/Frau Herbert,

          kann man nicht die Deutschen, die der Ansicht sind, sie zahlten den Ausländern alles, wenigstens in eine neue Steuerklasse stecken, in der sie das dann auch tatsächlich tun?

          Dominik Bauer

          • Dominik Bauer
            die idee ist sehr verlockend. aber, wie es das leben so spielt, es zahlen nie bei uns diejenigen, die es sich leisten könnten. ich bin arm, weil du reich bist. dieses wird sich erst ändern, wenn der mensch so schlau ist, wie er gern tut. und das wird dauern. ich hatte auch geglaubt zu der generation zu gehören, die es schafft. irren ist eben menschlich. um so mehr er sich irrt, um so menschlicher wird er?

  3. Frank Henschel
    hübsches bild ,schmunzel. selbstkritik? wissen sie, wo es anfängt und wo es aufhört? in reppenstedt sind die bretter und nägel noch gleichmäßig verteilt. schmunzel.

  4. Lieber Eratosthenes, ich darf Sie doch so nennen, da ich sehe, dass wir uns ja im Grundsatz verstehen, nicht so weit auseinander sind und ohne die in solchen Diskussionen üblichen Diffamierungen auskommen.

    Das interessante an dieser Diskussion ist ja eigentlich, dass wir uns hier in der Öffentlichkeit über ein Thema austauschen, welches wir vor 2 Jahren noch nicht einmal ansatzweise im Kopf hatten.

    Und trotz der überall aus dem Boden schießenden Sicherheitskonzepte fühlen sich viele Mitbürger unsicherer als vor ein paar Jahren. Sei es auf Großveranstaltungen oder oder beim Joggen oder beim Stadtbummel.
    Wie gestern in Prag geschehen, ein Schauspiel nur – Gott sei dank – aber die Reaktionen der gezwungenen „Zuschauer“ war doch symptomatisch.
    Fragen wir uns woran das liegt, könnte die Antwort lauten weil darüber so viel dummes Zeug geredet wird. Es stimmt ja gar nicht. Das ist nur gefühlt.
    Aber wenn ein Rucksack schon Bedenken und Angstgefühle auslösen kann, Frauen und Mädchen sich nicht mehr bedenkenlos frei bewegen mögen, dann – ja dann sind wir weit gekommen.
    Polizei und Justiz und Politik geben ihr Übriges dazu, dann ist die Mischung brisant genug.

    Liegt es nicht doch an den vielen Einzelfällen, der immer wieder aus irgend welchen Gründen verwirrten „Männer“ ? Die dann nicht erwischt werden oder nicht verurteilt?

    Wenn dann noch solche Statements der Bundesregierung hinzukommen wie „Ich will Sie nicht verunsichern aber..“ oder der Aufruf zur Bevorratung weil „ …es gelte, sich auf eine „nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“, so die Bundesregierung zu einem Zeitpunkt, in dem diese Diskussion eh schon hochkocht. Das nennt man je nach Sichtweise politisch instinktlos, politischer Selbstmord oder klug vorrausschauend. Je nach Informationsstand.

    Viele Bürger fühlen die Führungslosigkeit der Regierung besser als Andere.
    Wenn ich dann die Wasserstandsmeldung aus Reppenstedt lese oder Realitätsverweigerer wie sie zu Hauf hier auftreten, kann ich denen nur empfehlen einmal dahin zu gehen, wo es weh tut. Ich kenne unsere Republik und das Europa von vor 10 Jahren – ich kenne aber auch beides im jetzigen Zustand.
    Solche Menschen wie Dominik Bauer z.B., denen man erklären muss, woher das Geld für die Ausgaben des Staates kommen. Herr Bauer, das wächst auf einem Baum im Innenhof des Kanzleramtes. Ein zweiter Baum, etwas größer, wächst im Keller der EZB, mit dem versucht Herr Draghi gerade die Geldentwertung anzuheizen.

    Sie haben recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass wir das Leben dabei nicht vergessen sollten, aber auf die Risiken darf oder sollte doch auch hingewiesen werden.

    • Hallo „Bundeskasper“, lieber Norbert, ob Du es nun glaubst oder nicht, andere Menschen lesen auch Zeitungen, schauen Fernsehen und kommen in der Welt herum. Nichts von dem, was Dich offenbar ununterbrochen beschäftigt und zu einem wie besessen hin und herspringenden, sich die (wenigen verbliebenen) Haare raufenden und ununterbrochen seine PC-Tastatur traktierenden LZ-Alarmisten in der Pose des allein umfassend informierten und professionell urteilenden Katastrophenfeldmarschalls macht, ist irgendjemandem entgangen. Nur wissen offenbar die meisten Lüneburger sich auch in schwierigen Situationen einfach besser zu benehmen als Du. Und mach Dir da bitte keine Illusionen, Norbert, die Bestimmtheit, die Dringlichkeit und die apodiktische Schärfe, mit der Du hier immer wieder Deine „erfahrungsgestützten“ und mit dem Gütesiegel Deines Lebensalters versehenen gesamteuropäisch universalistischen Lagebetrachtungen, Deine warnenden Analysen und Deine aufrüttelnden Synthesen vorträgst, die Gewissheit mit der Du über „die Gefühle der Bürger“ referierst, welche Deiner Überzeugung nach die Unsicherheit und Führungslosigkeit „spüren“ und die herablassende Sicherheit, mit der Du sogleich möglicherweise Andersdenkende in Bausch und Bogen als „Realitätsverweigerer“ und ungebildete Naivlinge abtust, — diese ganze degoutante Rhetorik des Eingeweihtseins und der überlegenen Klarsicht des schwarzmalenden Retters, die auf nichts als auf dummen Gemeinplätzen, auf Nachrichtenmüll, auf Voreingenommenheiten sowie auf mangelhaften Ableitungen und inkorrekten Schlussfolgerungen ruht, — dieser ganze grotesk lächerliche Alleinvertretungsanspruch für das „eigentliche“ Empfinden „der wahren“ Volksseele, mein lieber Norbert, — dieser alberne Mummenschanz macht Dich nicht, wie Du zu wähnen scheinst, zu einer Autorität unter Deinen Kommentatorenkollegen bei der Landeszeitung, sondern zu einer traurigen Karikatur Deiner anmaßenden politischen Gesinnung. Neben „Thomas Schmid“ und „Jochen Rollwagen“ bist Du nun das dritte Abziehbild des jederzeit bis aufs letzte Komma und die letzte Silbe ausrechen- und vorhersehbaren Phrasendreschers, sozusagen die Spottgestalt des gedankenarmen Provinznölers wie er in den Gebetsmühlen zum Beispiel des Focus, der Welt und bei Tichy konfektioniert wird.

      Richtig, Norbert, „auf die Risiken [des Lebens] darf oder sollte doch auch hingewiesen werden“. Aber nicht andauernd. Und vor allem nicht von Dir. Dich hat niemand dazu bestellt. Überlass es den Profis und kümmere Du Dich um Deine eigenen Angelegenheiten, anstatt bei jeder sich Dir bietenden Gelegenheit vom Wohnzimmersessel aus Panik zu schüren. Und sei froh, dass der von Dir selbst beförderte pestilenzialische Ruch von Niedertracht und Gemeinheit bisher nur an Deiner dämlichen Maske „Bundeskasper“ haftet.

      • Gunther Bornemann

        Junge, Junge, Peter! Da hast du Norbert aber ordentlich das dauererzürnte Greisenhaupt gewaschen. Es ist, als wollte er als »Bundeskasper« das Unheil eigens herbeireden, dessen Möglichkeit er den Leuten immer wieder ungebeten und, wie es mir scheint, nicht ohne einen Hauch von sadistischer Lust vor die Füße wirft. Eratosthenes hatte auf diesen verstörenden Aspekt hingewiesen. Dieser »Bundeskasper« erinnert mich immer an eine Figur aus dem Heft »Streit um Asterix« von 1973: Nämlich an »Tullius Destructivus« (http://www.comedix.de/grafik/figuren/tullius_destructivus.png). Überall wo der auftaucht, färbt sich die plötzlich komplett von Mißgunst und Zwietracht durchherrschte Umgebung grün.

        Ein Römer beschreibt Destructivus zu Beginn der Geschichte als Verwalter eines seiner Insulae, der im Mietshaus so viel Unfriede, böses Blut und krankhaften Argwohn gesät habe, dass die anderen Mieter ihn schließlich ins Gefängnis brachten, wo er den Löwen vorgeworfen werden sollte. Doch sofort nachdem man ihn in die Arena geführt habe, hätten die Löwen begonnen, sich gegenseitig zu zerfleischen.

  5. Bundeskasper
    22. August 2016 at 16:27

    Lieber Ungläubige, ich darf Sie doch so nennen, da ich sehe, dass wir uns ja im Grundsatz verstehen, nicht so weit auseinander sind und ohne die in solchen Diskussionen üblichen Diffamierungen auskommen. Interessant ? für wen?

  6. Früher war alles besser

    In meiner Jugend brauchte man sich nur gehenzulassen, wenn man sich der Mode verweigern, und in der Lüneburger Altstadt einen Handwerker aus der Renaissancezeit geben wollte. Heutzutage muß man sich rasieren.

    Karsten Wollny

    • Karsten Wollny
      Heutzutage muß man sich rasieren.
      muss? man wird rasiert. man wird so gern verführt, man braucht sich nur bemühen. früher gab es die ,,goldtöpfchenträger,, in der lüneburger altstadt. die haben die sch….. weggetragen. heututage muss man mit dem gegenteil rechnen. was war früher alles besser? schmunzel. früher war alles früher, dieses stimmt.

  7. AAACHTUNG Bundeskasper !!!

    Uuuunbedingt die spezielle Gefährdungslage beachten, falls Sie am Sonnabend, den 3. September, von 12 bis 19 Uhr bzw. am Sonntag, den 4. September, von 11 bis 18 Uhr ÜBER DEN KREIDE- ODER DEN BOCKELSBERG in die Alte Handwerkerstraße in der Lüneburger Altstadt oder auf den Markt gelangen möchten, der sich im Schatten der mächtigen Michaeliskirche abspielt:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625/karikatur-greser-und-lenz-14382642.html

  8. Ich weiß zwar nicht, von wem das Zitat ist, aber mir gefällt es.

    Man kann zwar vor der Realität die Augen verschließen, aber nicht vor den Folgen der Realität.

    • Vor der Wirklichkeit kann man seine Augen verschließen, aber nicht vor der Erinnerung.
      von Stanislaw Jerzy Lec

    • »Bundeskasper«, Sie sind und bleiben der eingeschnappt aufgeschnappte Floskeln herbetende und unbelehrbar selbstgerechte kleine Giftzwerg, als der Sie hier schon hundert Male identifiziert worden sind. DAS ist zumindest in den LZ-Kommentarspalten die Realität, vor der niemand – außer natürlich Ihnen – die Augen verschließen kann und will. Die Folge dieser traurigen Realität ist die Kaskade Ihrer hinterhältigen LZ-Online-Posts, die Sie perfide wie ein luziferischer Heckenschütze fortwährend beispielsweise harmlosen Festbesuchern und noch harmloseren Veranstaltern ins Ohr zu zischeln versuchen. Vor DIESEN Folgen kann man aber ganz leicht die Augen und Ohren verschließen. Ein Klick genügt.

      Grüßen Sie »Tullius Destructivus«, Ihren Bruder in Geist und Verhalten: http://www.comedix.de/grafik/figuren/tullius_destructivus.png

  9. Stanislaw Jerzy Lec©

    Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.

  10. ups – die gute Frau Sixt hat bestimmt gelesen was der Alarmist hier geschrieben hat.
    Sry., das wollte ich doch nicht.

    http://www.tz.de/muenchen/wiesn/sicherheitsbedenken-regine-sixt-sagt-damenwiesn-6685413.html