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Ein Brand in einer Küche sorgte in der Nacht zu Donnerstag für einen Einsatz der Feuerwehr. Die Helfer gingen unter Atemschutz vor. Foto: feuerwehr
Ein Brand in einer Küche sorgte in der Nacht zu Donnerstag für einen Einsatz der Feuerwehr. Die Helfer gingen unter Atemschutz vor. Foto: feuerwehr

Küchenbrand: Nachbar verhindert Schlimmeres

ca Lüneburg. Der Mieter war unterwegs, allerdings ließ er den Herd eingeschaltet – ein aufmerksamer Nachbar im Wohnblock an der Ecke Stöteroggestraße/Moldenweg verhütete Schlimmeres: Er hörte einen jaulenden Rauchmelder und rief die Feuerwehr. Die rückte in der Nacht zu gestern mit 60 Kräften an. Die Helfer, die unter Atemschutz vorgingen und durch ein Fenster in die mit viel Hinterlassenschaften vollgestellte Wohnung kletterten, hatten die Lage schnell im Griff. Es sei niemand verletzt worden, berichtet Feuerwehrsprecher Daniel Roemer.

Polizeibericht

Die Feuerwehr war heute in der Folge oft gefordert. Achtmal rückten die Helfer bis zum Nachmittag aus, berichtet Stadtbrandmeister Thorsten Diesterhöft: ein Unfall, mehrere Brandmeldeanlagen und Rauchmelder, die unter anderem in der Handwerkskammer ausgelöst hatten, ohne dass ein Schaden entstanden war. Auf der Hude war ein Eimer mit Bitumen von einem Lkw gefallen, die Helfer reinigten die Fahrbahn. Zudem steckten zwei Mieter in einem Fahrstuhl an der Adolf-Reichwein-Straße in einem Aufzug fest. In der Asylbewerberunterkunft am Vrestorfer Weg nahmen die Helfer einen vergessenen Topf vom eingeschalteten Herd.