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Vereinsvorsitzender Paul Reichwaldt legt Tageszeitung, Münzen und Baupläne in die Kupferröhre. Beirat Prof. Dr Hartwig Donner (v.l.), Stadtbaurätin Heike Gundermann und Stefan Müller, Chef des Bauunternehmens, schauen zu. Foto: t&w
Vereinsvorsitzender Paul Reichwaldt legt Tageszeitung, Münzen und Baupläne in die Kupferröhre. Beirat Prof. Dr Hartwig Donner (v.l.), Stadtbaurätin Heike Gundermann und Stefan Müller, Chef des Bauunternehmens, schauen zu. Foto: t&w

Leuphana bekommt weiteres Wohnheim

Lüneburg. Mehr als 300 Studenten leben in den fünf Wohnheimen des Vereins Campus bereits, doch die Nachfrage nach Wohnraum für angehende Akademiker bleibt ungebrochen. Jetzt legte der Vereinsvorsitzende Paul Reichwaldt den Grundstein für das sechste Wohnheim. Es entsteht an der Ecke Uelzener Straße/Munstermannskamp und bietet in Einzelzimmern und Wohngemeinschaften Platz für 46 Studenten. Zum Jahreswechsel wollen die Verantwortlichen Richtfest feiern, Mitte nächsten Jahres können die Mieter einziehen. Rund 3,2 Millionen Euro investiert Campus dort.

Campus steht für Wohnraumschaffung

Campus entstand Anfang der 90er-Jahre aus einer studentischen Initiative. Als klar war, dass aus der Scharnhorst-Kaserne eine Hochschule wird, besetzten Studenten halb geduldet einen der Kasernenblocks, um Wohnungen zu schaffen. 1993 gründete sich der Verein, der eines seiner Kernziele weiterverfolgt: Wohnraum schaffen. Zudem haben in Campus-Gebäuden auch Kindertagesstätten Platz gefunden.

Stadt unterstützt Vorhaben

Oberbürgermeister Ulrich Mädge würdigte das Engagement und betonte, dass die Stadt das Vorhaben unterstütze. Das Gelände des neuen Wohnheims sowie des benachbarten Wohnkomplexes im ehemaligen Hamburger Kinderheim gehöre der Stadt, sie überlasse es dem Verein in Erbpacht: „So können wir helfen, dass Sie die Mietpreise entsprechend gestalten können.“ Campus und das „halbstaatliche Studentenwerk“ seien Partner der Stadt, gemeinsam verfolge man das Ziel, Bleiben zu angemessenen Preisen zu schaffen.

Angesichts des in Lüneburg trotzdem knappen Wohnraums machte Mädge dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) das Angebot, vorübergehend auch leerstehende Zimmer in den Flüchtlingsunterkünften zu nutzen. ca