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Fahrraddiebstahl
Die Polizei hat einen mutmaßlichen Lüneburger Hehler auf einem Flohmarkt in Essen gefasst. Foto: polizei

Fahrraddiebstahl im großen Stil

Lüneburg. Vermutet haben es die Ermittler schon lange: Gestohlene Fahrräder werden über Stadtgrenzen verschoben. Jetzt ging den Beamten ein 30-Jähriger ins Netz. Der Mann aus dem Landkreis war mit einem gemieteten Transporter nach Nordrhein-Westfalen gesteuert, um dort hochwertige Fahrräder auf einem Flohmarkt zu verkaufen. Die schiere Menge von 21 Rädern kam den Beamten in Essen merkwürdig vor. Eine Kontrolle ergab: Sie waren gestohlen.

Der Verdächtige behauptet, er habe die Räder gekauft, die Verkäufer seien ihm aber unbekannt. Das mögen die Kommissarinnen, die in der Lüneburger Ermittlungsgruppe arbeiten, nicht glauben. Sie gehen davon aus, dass der 30-Jährige auch als Hehler fungierte. Das legt wiederum nahe, dass andere für ihn zugegriffen haben. Die Ermittlungen dauern an. Fotos aller Räder finden Sie hier.

Polizeibericht

Die Räder verschwanden im Mai und Juni auf Schulhöfen in der Region. 14 der sichergestellten Velos konnte die Polizei noch nicht den Besitzern zuordnen. In diesem Zusammenhang rät die Polizei noch einmal, sein Rad codieren und registrieren zu lassen.

Egestorf. Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs hat die Polizei einen 22-Jährigen festgenommen. Der Mann, der vor wenigen Wochen als Flüchtling nach Deutschland kam, soll sich am Mittwoch in einer Dusche im Freibad in Egestorf an einem Elfjährigen vergangen haben. Dabei hatte ihn eine Mitarbeiterin erwischt. Das Amtsgericht Winsen erließ einen Haftbefehl. Laut Polizei wird das Opfer betreut.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ