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Für einen unterhaltsamen Ablauf der Feier waren im Einsatz (v.l.): Pastor Matthias Wittkämper, Ortsvorsteherin Carmen Maria Bendorf, Bürgermeister Eduard Kolle, Dipl.-Sozialpädagogin Ethel Koj, Angela Lütjohann als Leiterin der Sozialdienste, Pastorin Andrea Mahlke, Superintendentin Christine Schmid, Ortsvorsteher Dr. Uwe Plath und Pastor Thomas Müller. Foto: ilg
Für einen unterhaltsamen Ablauf der Feier waren im Einsatz (v.l.): Pastor Matthias Wittkämper, Ortsvorsteherin Carmen Maria Bendorf, Bürgermeister Eduard Kolle, Dipl.-Sozialpädagogin Ethel Koj, Angela Lütjohann als Leiterin der Sozialdienste, Pastorin Andrea Mahlke, Superintendentin Christine Schmid, Ortsvorsteher Dr. Uwe Plath und Pastor Thomas Müller. Foto: ilg

Bonhoeffer-Haus feiert zehnten Geburtstag mit einem bunten Programm

Lüneburg. Seit zehn Jahren präsentiert sich das Bonhoeffer-Haus zwischen Häcklingen und Rettmer als eine Begegnungsstätte für die Bürgerinnen und Bürger der beiden Stadtteile. Am 27. August 2006 wurde die Einweihung des seinerzeit neuen Bürger- und Gemeindehauses gefeiert. Wie an diesem Tag vor zehn Jahren fanden sich am Sonnabend wieder zahlreiche Gäste — nicht nur aus den Stadtteilen — ein, um gemeinsam den Geburtstag zu feiern. Bürgermeister Eduard Kolle konnte neben den vielen Besuchern auch den neuen Pastor Matthias Wittkämper und die Superintendentin Christine Schmid, ebenso wie die beiden Ortsvorsteher Carmen Maria Bendorf (Rettmer) und Dr. Uwe Plath (Häcklingen) begrüßen.

In seiner Eröffnungsansprache ging der Bürgermeister auf die Entstehungsgeschichte des Hauses und dessen Namensgeber Dietrich Bonhoeffer ein, den er mit einem Satz zitierte, den er als besonders passend für den Anlass bezeichnete: „Der Mensch empfängt unendlich mehr als er gibt. Dankbarkeit macht das Leben erst reich.“ So habe dieser Treff einen Beitrag geleistet, die Ortschaften Rettmer und Häcklingen miteinander zu verbinden. Er hoffe, dass das Haus auch künftig so gut angenommen werde, verbunden mit dem Dank an die Menschen, die hier wirken und sich engagieren.

Einweihung vor zehn Jahren

Wie bei der Einweihung vor zehn Jahren lauschten auch diesmal die Besucher der Andacht, die nun Pastor Matthias Wittkämper hielt, begleitet von den Klängen des Posaunenchors Betzendorf und Embsen unter der Leitung von Jonas Wesenick und dem Gesang der „GospelVoices“.

Die Eröffnungsveranstaltung moderierte Pastor Thomas Müller von der Katharinengemeinde Embsen, der seinen damaligen ersten Eindruck des „Geburtstagskindes“ Bonhoeffer-Haus mit den Worten schilderte: „Nicht schlecht, die Kleine“ und „Es ist ein herrlich bunter Haufen, der sich hier trifft“. Da konnte Ethel Koj, die als Diplom-Sozialpädagogin mit ihrer Kollegin Andrea Piekut den Kinder- und Jugendhilfsdienst im Hause leitet, nur noch anmerken, dass wohl auch der Draht nach oben durch die Anwesenheit der Kirchenvertreter funktioniere, denn es blieb trocken — trotz zeitweise dichter Bewölkung.

Danach konnten sich die Gäste der Geburtstagsfeier dem geselligen Teil widmen, der zunächst ein reichhaltiges Kuchenbuffet bot. Für die Kinder fehlte die Hüpfburg nicht, mit Musik warteten gleich zwei Bands auf, „Mainstreet“ und „Right now“. Am Piano unterhielt Lucas von Corvin-Wiersbitzke.

Auch der Kunstkreis 2012 war mit einigen ausgestellten Arbeiten dabei. Zwei Märchen- und eine Theateraufführung rundeten das umfassende Rahmenprogramm im Bonhoeffer-Haus ab. Die Gäste nutzten die Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Austausch oder Kennenlernen und genossen einen unterhaltsamen Nachmittag. ilg