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Modernste Technik für die Sportschützen: Thomas Meyn sieht auf dem Monitor direkt nach Abgabe der Schüsse das Trefferbild. Hinter ihm: Sportleiter Joachim Busse und Uwe Waasen von den Hagener Schützen. Foto: t&w
Modernste Technik für die Sportschützen: Thomas Meyn sieht auf dem Monitor direkt nach Abgabe der Schüsse das Trefferbild. Hinter ihm: Sportleiter Joachim Busse und Uwe Waasen von den Hagener Schützen. Foto: t&w

Hagener Schützen modernisieren für 27.000 Euro ihre Schießanlage

Lüneburg. Viel Arbeit, Zeit und Geld hat der Schützenverein Hagen in den vergangenen sechs Monaten investiert, um die Technik in der Schützenhalle zu erneuern und moderne elektronische Schießanlagen einzurichten. Das Projekt hat rund 27.000 Euro gekostet, ein Teil davon stammt aus Zuschüssen. Ihre Standeinweihung feierten die Hagener Igel zusammen mit Sponsoren und Helfern, darunter Bürgermeister Eduard Kolle und weitere Vertreter von Stadt, Landkreis, Sparkassenstiftung und Kreissportbund.

Der Hagener Verein zählt knapp 100 Mitglieder. „Auch wir leiden — wie viele andere Vereine — unter Nachwuchssorgen“, sagt Präsident Thomas Meyn. „Das war mit ein Grund für die Modernisierung. Mit der attraktiven Technik wollen wir Jugendliche weg von ihren Videospielen daheim zu uns in die Schützenhalle holen und sie für unseren attraktiven Sport begeistern, mit dem Deutschland Erfolge bei den Olympischen Spielen verbuchte.“

Zeit der Papierscheiben, auf die geschossen wurde, ist passé.

Der Verein verfügt nun über eine der modernsten Schießanlagen im Schützenbezirk. Die Zeit der Papierscheiben, auf die geschossen wurde, ist passé. Angelegt wird nun auf ein Magnetfeld. „Direkt vor dem Schützen steht ein Monitor, auf dem er sofort nach Schussabgabe die Treffer auf der Magnetfeldscheibe erkennen kann und die Wertung sieht. Erfreuliche Nebeneffekte: Wir sparen die Kosten für Papierscheiben, die Umwelt wird geschont“, so Meyn. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schießergebnisse gleich elektronisch an den Landesverband übermittelt werden.

Stadt und Landkreis hatten sich mit jeweils 4500 Euro beteiligt. Die Sparkassenstiftung schoss 1000 Euro hinzu, eine Zusage des Kreissportbundes steht laut Meyn noch aus. Der Präsident ist stolz auf seinen Verein, „denn der Rest der Finanzierung stammt aus Eigenmitteln. Unsere Mitglieder haben rund 400 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt.“ rast