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Bei Meckelfeld war ein Baum auf die Oberleitung und einen Metronom gestürzt. Der Zug mit 250 Reisende konnte nicht weiterfahren. Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerten sich um Passagiere. Foto: feuerwehr
Bei Meckelfeld war ein Baum auf die Oberleitung und einen Metronom gestürzt. Der Zug mit 250 Reisende konnte nicht weiterfahren. Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerten sich um Passagiere. Foto: feuerwehr

Unwetter verschonen Region Lüneburg größtenteils

Lüneburg. Während die Feuerwehren im Kreis Harburg am Sonntag aufgrund des Unwetters im Dauereinsatz waren, wurden die Helfer in der Region Lüneburg nur vereinzelt gebraucht. Nach Auskunft der Leitstelle waren unter anderem bei Scharnebeck, Dahlenburg und in Lüneburg Bäume umgestürzt. Es sei niemand verletzt worden, die Schäden seien gering geblieben.

Polizeibericht

Zu einem Großeinsatz war es in Meckelfeld gekommen. Gegen 16.30 Uhr hatte ein umgestürzter Baum einen von Bremen nach Hamburg fahrenden Metronom getroffen. Der Lokführer reagierte mit einer Notbremsung. Rettungskräfte versorgten die rund 250 Fahrgäste mit Getränken. Nach zwei Stunden konnte der Zug nach Harburg geschleppt werden. Auch zwischen Lübeck und Lüneburg ruhte der Bahnverkehr, da umgestürzte Bäume die Strecke blockierten. Der Zug fuhr nach Büchen zurück.

Lüneburg. Mehrfach war die Polizei jetzt bei handfesten Auseinandersetzungen gefordert. Von vermutlich sechs Angreifern ist ein 20-Jähriger auf dem Heimweg vom Uni-Campus zum Hasenburger Berg am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr zusammengeschlagen worden. Der junge Mann erlitt Prellungen und eine Platzwunde, die im Klinikum genäht wurde.

Zwei 18 und 20 Jahre alte Männer sind am Sonntagabend auf dem Platz Am Sande in Streit geraten. Der Ältere soll dabei Pfefferspray und ein Messer eingesetzt haben, berichtet die Polizei.

Der 18-Jährige erlitt Schnittverletzungen an der Hand. Bruder und Schwester gerieten am Sonntagabend in Oedeme aneinander. Der 24-Jährige soll die 19-Jährige geschlagen und ihr in den Haaren gerissen haben, teilt die Polizei mit. Die Beamten setzten den Mann vor die Tür, was er nicht einsehen wollte. Die Nacht verbrachte er schließlich in der Zelle.

In Reppenstedt ging ein 29-Jähriger am Sonnabend erst auf seine ehemalige Freundin und deren Mutter los, dann legte er sich mit der alarmierten Polizei an. Er trat, schlug und bespuckte die Beamten. Die holten Verstärkung, um den Betrunkenen zu überwältigen. Auf der Wache randalierte der Mann weiter. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Gemüt durfte er in einer Zelle abkühlen.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ